Amanda lear: enthüllungen über dalí, bowie und lsd!
Mailand – Die schillernde Amanda Lear sorgte in der aktuellen Folge von Francesca Fagnanis „Belve“ für Aufsehen mit pikanten Details aus ihrem Leben. Die Sendung, die am Dienstagabend auf Rai 2 ausgestrahlt wurde, lieferte den Zuschauern explosive Einblicke in die Beziehungen der Künstlerin zu einigen der größten Namen der Popkultur.
Ein ungewöhnliches dreieck: lear, dalí und gala
Der Mittelpunkt der Diskussion war zweifellos die komplexe Beziehung zwischen Amanda Lear, Salvador Dalí und seiner Frau Gala. Lear beschrieb, wie Dalí sie in ihr Haus aufnahm, obwohl Gala eigentlich eifersüchtig hätte sein sollen. „Er sagte, er brauche mich, und behandelte mich wie eine Tochter“, so Lear. Die sexuelle Komponente fehlte jedoch völlig: „Dalí war impotent.“ Ein weiteres überraschendes Detail: Dalí stellte ihr Männer vor und interessierte sich dafür, wie ihre Dates verliefen – ein Spiel, das er genoss, wie Lear verriet. Der Satz, den sie Dalí heute stellen würde: „Warum hast du mich benutzt?“

David bowie: ein „schlimmes“ erlebnis
Doch nicht nur Dalí spielte eine Rolle in Amandas Leben. Auch David Bowie kam vor. Ihre Eindrücke waren jedoch weniger schmeichelhaft: „Ich mochte ihn nicht besonders. Er war blass, mager, mit roten Haaren und ohne Augenbrauen – ein bisschen abstoßend“, gestand sie.
Die Erinnerung an Angies, Bowies Frau, Ehe-Offenheit überraschte jedoch kaum. „Sie kam zu mir und sagte: ‚Du gehst mit meinem Mann aus, ist in Ordnung.‘ Sie waren ein offenes Paar“, erklärte Lear. Wichtig: Es handelte sich jedoch nicht um ein Dreieck, da sie nie mit Angies in Intimität getreten sei.

Zwischen identität und ambivalenz
Lear thematisierte auch die Ambivalenz ihrer Karriere und gestand: „Manchmal hasste ich dieses Amanda, diesen Charakter – er war wie ein Käfig.“ Sie beschrieb ihre Beziehungen zu attraktiven, heterosexuellen Männern, die ihr jedoch langweilig wurden. „Mit einem schwulen Mann ist es anders, es macht immer Spaß. Ich liebe Homosexuelle.“ Ihre größte Liebe, ihr verstorbener Ehemann Alain Philippe, war bisexuell – ein Fakt, den sie im Gespräch preisgab.

Weitere gäste und ein kulinarischer seitenhieb
Neben Amanda Lear sorgte auch Micaela Ramazzotti für Gesprächsstoff. Sie sprach über einen heftigen Streit mit ihrem Ex-Mann Paolo Virzì und deutete eine mögliche Hochzeit mit ihrem aktuellen Partner an. Ein amüsanter Nebenaspekt: Sie verlor ihren „Circoletto“-Ausweis, den begehrten Kartenschein für exklusive Veranstaltungen. „Ich war mit einem der Gesellschafter verheiratet“, scherzte sie.
Zeudi Di Palma, bekannt aus dem „Grande Fratello“, komplettierte das prominente Aufgebot. Die Sendung bot somit einen faszinierenden Einblick in das Leben und die Beziehungen einiger der bekanntesten Persönlichkeiten der italienischen Unterhaltungsbranche.
