Terry attackiert tuchel: wm-kader ein desaster?

Der Schock geht durch die englische Fußballszene: John Terry, die englische Fußballlegende und Rekordnationalspieler, hat die Kaderauswahl von Bundestrainer Thomas Tuchel für die WM 2026 scharf kritisiert. Seine Worte lassen wenig Zweifel daran: Er hält die Auswahl für nicht ausreichend gut genug, um den Titel zu holen.

Ein kader ohne durchschlagskraft?

Ein kader ohne durchschlagskraft?

„Ich denke, man muss seine besten Spieler dabei haben. Es gibt nur 13, 14 oder 15, die uns zum Titel verhelfen können“, erklärte Terry in der Sendung ‘Sports Uncensored’. Seine Kritik richtete sich insbesondere gegen die Einbindung unerfahrener Kräfte. Namen wie Dan Burn und Nico O’Reilly, die noch kein Turnier bestritten haben, sorgten bei ihm für Verwunderung. „Das wird uns im Laufe des Turniers zum Verhängnis werden.“

Doch Terry ging weiter und nannte konkrete Beispiele, wo Tuchel seiner Meinung nach falschgelegen hat. Harry Maguire, der erfahrene Verteidiger, und Luke Shaw, ein wichtiger Baustein auf der linken Abwehrseite, gehören laut Terry nicht zu den Ausgeschlossenen. „Bei drei oder vier wichtigen Entscheidungen hat er sich tatsächlich geirrt“, so der ehemalige Kapitän.

Besonders brisant: Terry bemängelte die Nicht-Berücksichtigung von Cole Palmer. „Er ist die nächste große Entscheidung. Ein junger Spieler wie O’Reilly braucht unbedingt einen erfahrenen Backup wie Shaw an seiner Seite. Jemand, der ihn unterstützt und ihm Ratschläge gibt.“ Die fehlende Erfahrung in der Mannschaft könnte sich laut Terry als entscheidender Nachteil erweisen.

Die Nominierung von Tuchel hatte bereits für Diskussionen gesorgt, nun kommt die offene Kritik von einer Vereinslegende hinzu. Ob Tuchel auf seine Entscheidungen beharrt oder Zugeständnisse macht, bleibt abzuwarten. England trifft am 17. Juni auf Kroatien – ein erster Test, der zeigen wird, ob Terry Recht hat und der Kader tatsächlich zu kurz kommt.

Die Uhr tickt. Die Erwartungen sind hoch. Und die Worte von John Terry hallen nach: Die englische WM-Hoffnung hängt am seidenen Faden.