Schock in buchbach: unterberger nach nur drei monaten entlassen!

TSV Buchbach hat überraschend die Zusammenarbeit mit Trainer Marc Unterberger beendet – nur wenige Monate nach seinem Amtsantritt. Ein Paukenschlag für den ambitionierten Regionalligisten, der nun in der entscheidenden Phase der Saison einen neuen Mann an der Seitenlinie sucht.

Ein kurzes intermezzo am inn

Ein kurzes intermezzo am inn

Ende Januar übernahm Marc Unterberger das Ruder beim amtierenden Vizemeister der Regionalliga Bayern. Vorgänger Aleksandro Petrovic war zum Co-Trainer nach Fürth gewechselt, und Unterberger sollte frischen Wind in die Mannschaft bringen. Doch die Erwartungen blieben unerfüllt. Aus elf Spielen sprang lediglich eine magere Punktetausbeute von 13 Punkten – ein Ergebnis, das den Verantwortlichen offenbar zu Kopf gemacht hat.

Die Trennung, wie Sportlicher Leiter Andreas Bichlmaier in einer offiziellen Mitteilung erklärte, sei „einvernehmlich“ erfolgt. Bereits bei der Verpflichtung sei vereinbart worden, die Zusammenarbeit zunächst über eine Halbserie zu testen, um festzustellen, ob eine langfristige Perspektive gegeben ist. „In der aktuellen Konstellation sind beide Parteien nun zu der Erkenntnis gelangt, dass dies nicht der Fall ist“, so Bichlmaier. Eine diplomatische Umschreibung für eine enttäuschende Entwicklung.

Die jüngsten Niederlagen, insbesondere die vier Pleiten in Folge, spielten dabei offenbar keine entscheidende Rolle. Der Verein verweist auf eine „nahezu ausgeglichene Bilanz“ seit dem Winter und die frühzeitige Sicherung des Klassenerhalts. Ein Argument, das kaum über die sportliche Enttäuschung hinwegtäuscht. Unterberger selbst zeigte sich verständnisvoll: „Wir trennen uns im besten Einvernehmen. Es ist immer eine große Herausforderung, ein Team mitten in der Saison zu übernehmen.“

Doch was steckt wirklich hinter dieser Entscheidung? War die sportliche Taktik von Unterberger nicht stimmig? Gab es interne Differenzen? Oder vielleicht ein Missverständnis bezüglich der Erwartungen an seine Arbeit? Die Fragen bleiben offen, während Buchbach nun mit der Suche nach einem Nachfolger beginnt – ein riskantes Unterfangen kurz vor dem Saisonende.

Unterberger verlässt den Verein mit einem positiven Fazit: „Buchbach ist wirklich Kult. Und ich habe, auch in der kurzen Zeit, einen wirklich tollen Verein kennenlernen dürfen.“ Ein Abschied ohne Groll, der jedoch die Frage aufwirft, ob die Verantwortlichen von Buchbach die richtige Entscheidung getroffen haben, um die sportlichen Ziele zu erreichen.