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Milan plant mit Rabiot als Spielmacher im 3-4-2-1

Mailand – Adrien Rabiot kehrt erst am Sonntag nach Milanello zurück, doch Trainer Ruben Amorim hat bereits entschieden, wie er den französischen Mittelfeldspieler in seinem 3-4-2-1 System einsetzen wird: nach dem Vorbild von Roberto De Zerbi.

Rabiot als „Zehner“ – eine bewährte Rolle

Bereits bei Olympique Marseille spielte Rabiot unter De Zerbi als „Zehner“ und erzielte in 22 Spielen acht Tore und bereitete fünf weitere vor. Amorim möchte diese Erfolgsform beim AC Milan wiederholen.

Der Sommer-Transfermarkt des AC Milan hat bisher keinen trequartista/Flügelspieler mit linkem Fuß gebracht, den sich Amorim wünscht. Ein ähnlicher Spieler wie der griechische Offensivspieler Karetsas, den Amorim kürzlich trainieren wollte, scheint vor dem 1. September unwahrscheinlich. Karetsas wechselte nach Dortmund und erzielte dort bereits einen sehenswerten Treffer gegen Arsenal.

Intelligenz, Technik und Torgefahr

Intelligenz, Technik und Torgefahr

Rabiot unterscheidet sich zwar von Karetsas, besitzt aber die nötige Intelligenz, Technik und das Spielverständnis, um die Anforderungen von Amorim zu erfüllen. Zudem sorgt er für ein gewisses Gleichgewicht im Team, insbesondere wenn ein offensiv ausgerichteter Spieler wie Chukwueze auf dem rechten Flügel eingesetzt wird. In Marseille bewies Rabiot seine Torgefahr, erzielte in 22 Spielen als „unterhalb der Spitze agierender Spieler“ acht Tore und lieferte fünf Assists.

Amorim muss zudem eine Lösung für die Position neben Modric im defensiven Mittelfeld finden. Mit Jashari, Comotto, Ricci und Musah – vorausgesetzt Fofana verlässt den Verein – stehen ihm jedoch genügend Alternativen zur Verfügung, sofern es keine weiteren Zugänge im Transfermarkt gibt.

Psychologische Herausforderung für Rabiot

Psychologische Herausforderung für Rabiot

Neben der taktischen Umsetzung muss Amorim Rabiot auch von seinen jüngsten Enttäuschungen erlösen: die verpasste Champions-League-Qualifikation, der Rücktritt von Max Allegri – einem Mentor für Rabiot – und der vierte Platz bei der Weltmeisterschaft mit Frankreich. Der AC Milan und Amorim haben jedoch stets an Rabiots Potenzial und seine zentrale Rolle im Team geglaubt.