Milan bangt vor genoa-duell: drei leistungsträger fehlen!
Ein Schock für die Rossoneri: Kurz vor dem wichtigen Spiel gegen Genoa muss Trainer Stefano Pioli auf drei Stammspieler verzichten. Die Disziplinarkommission hat entschieden, dass Leao, Saelemaekers und Estupinan aufgrund von wiederholten Verwarnungen aussetzen müssen – eine Situation, die das Spiel gegen den Ligakonkurrenten erheblich erschwert.

Die gelb-sperren belasten die mailänder offensivkraft
Nach dem turbulenten Match gegen Atalanta, das die Mailänder mit 1:2 verloren, sind die personellen Sorgen für Milan gewachsen. Ursprünglich waren sechs Spieler in Diffida, doch nach Überprüfung der Beweismittel wurden nur drei der sechs Spieler für das kommende Spiel gesperrt. Neben Modric, dessen Einsatz ohnehin fraglich war, fehlen dem Team nun auch Leao, Saelemaekers und Estupinan. Die Nervosität während des Spiels gegen Atalanta scheint die Spieler über den Rand der Geduld getrieben zu haben, was nun zu diesen Strafen führt.
Besonders bitter ist die Absenz von Rafael Leao, dessen Formkurve in letzter Zeit nicht optimal verlief. Sollte auch Pulisic aufgrund seiner Muskelproblematik ausfallen, wird Pioli vor einer Mammutaufgabe stehen, um die Offensivkräfte neu zu justieren. Nkunku könnte hier eine Chance erhalten, sich zu beweisen und könnte sogar in der Startelf stehen.
Auf der rechten Verteidigerposition winkt Athekame die Möglichkeit, Saelemaekers zu ersetzen. Doch die Abwehr muss sich nun neu finden, da Estupinan normalerweise eine wichtige Rolle im Team spielt, obwohl er meist nur als Backup zum Einsatz kommt. Pioli muss also mindestens zwei Drittel seiner Mannschaft umstellen, um gegen Genoa bestehen zu können.
Die Ausfälle von Leao und Saelemaekers stellen eine erhebliche Schwächung des Mailänder Angriffspiels dar. Ob Pioli es schafft, die entstandene Lücke zu schließen und einen Sieg zu erringen, bleibt abzuwarten. Die kommenden Tage werden zeigen, wie die Mailänder das Fehlen ihrer Schlüsselspieler kompensieren werden. Ein Umbruch ist unausweichlich und wird Pioli vor eine große Herausforderung stellen, denn die Serie A lässt kaum Raum für Schwächen.
