Kvaratskhelia: vom nobody zum champions-league-helden?
Paris – Kaum jemandem fiel Khvicha Kvaratskhelia bei seiner Ankunft in Neapel ein. Doch der georgische Flügelflitzspieler hat nicht nur die Serie A im Sturm erobert, sondern auch in Paris mit dem Paris Saint-Germain die Champions League gewonnen. Nun stellt sich die Frage: Kann er auch den Ballon d'Or gewinnen?

Der überraschende aufstieg des georgischen ausnahmetalents
Achtzig Millionen Euro – das war die Summe, die PSG für Kvaratskhelia auf den Tisch gelegt hat. Eine Wette, die sich für den französischen Hauptstadtklub eindeutig gelohnt hat. Ohne den jungen Georgier wäre der Gewinn der Champions League vermutlich deutlich schwieriger gewesen. Seine Leistungen in der Königsklasse waren schlichtweg herausragend und katapultierten ihn in den Kreis der besten Spieler der Welt.
Schon in Neapel bewies Kvaratskhelia sein unglaubliches Talent, doch in Paris hat er eine neue Dimension erreicht. Seine Schnelligkeit, seine Dribbelstärke und sein Torinstinkt machen ihn zu einem unberechenbaren Faktor für jede Abwehr. Der Treffer zum 1:0 im gestrigen Ligaspiel gegen… nun ja, war nur die Spitze des Eisbergs. Es war der Beweis dafür, dass er auch in entscheidenden Momenten eiskalt vor dem Tor agiert – ähnlich wie ein gewisser Cristiano Ronaldo.
Die Frage nach dem Ballon d'Or stellt sich nun berechtigterweise. Sicher, der Konkurrenzdruck ist enorm. Aber Kvaratskhelia hat in dieser Saison alles dafür getan, um in die engste Wahl zu kommen. Seine Leistungen im Champions-League-Finale, seine konstante Leistung über die gesamte Saison hinweg – all das spricht für ihn. Es wäre eine Geschichte für die Geschichtsbücher, wenn ein Spieler, der noch vor einem Jahr kaum jemand kannte, plötzlich zu einem der besten Fußballer der Welt aufsteigt.
Die Zahlen sprechen für sich: Kvaratskhelia erzielte in dieser Saison 22 Tore und bereitete 15 weitere vor. Eine beeindruckende Bilanz, die beweist, dass er nicht nur ein Torjäger, sondern auch ein herausragender Vorbereiter ist. Aber was noch wichtiger ist: Er hat das Team nach vorne gebracht und entscheidend zum Erfolg beigetragen. PSG hat mit dem Kauf des Georgiers einen echten Glücksgriff erzielt und die Fußballwelt hat einen neuen Star gefunden.
