Grischa Prömel: Kindheitstraum wird wahr – und Deniz Undav neckt ihn täglich
Stuttgart – Grischa Prömel hat einen großen Traum erfüllt: Der 31-Jährige spielt nun beim VfB Stuttgart. Im exklusiven Interview mit SPORT1 spricht der Mittelfeldspieler über seinen Wechsel von der TSG Hoffenheim, die Champions League, schwere Verletzungen und die ständigen Neckereien seines neuen Teamkollegen Deniz Undav. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf seinem treuen Begleiter, einem 20 Jahre alten Ford Fiesta, der inmitten der teuren Wagen auf dem VfB-Parkplatz bestens aufgehoben ist.
Der Fiesta bleibt
Prömel betont, dass er seinen alten Ford Fiesta nicht verkaufen wird. „Der begleitet mich die ganze Karriere hinweg und daran hat sich nichts geändert“, so der neue VfB-Profi. Auch die ständigen Kommentare seiner Kollegen können ihm nichts anhaben. „Deniz Undav begrüßt mich jeden Morgen mit irgendeinem Spruch“, lacht Prömel, „aber das ist ja für mich alles schon bekannt.“

Neckereien und Stadtverkehr
Die Neckereien nimmt Prömel gelassen. „Die Situation ist jetzt hier in Stuttgart auch so, dass man in der Stadt ohnehin fast nirgends schneller als 40 km/h fahren kann. Und ich brauche das Auto ja auch nicht für lange Strecken.“ Er bleibt seinem Fiesta also treu, zumindest solange er zuverlässig funktioniert. Ein Wechsel könnte erst dann in Frage kommen, wenn größere Reparaturen anstehen oder die Familie wächst.
Familienplanung und Kindheitstraum
Prömel spricht offen über seine Zukunftspläne: „Ja, irgendwann will ich eine Familie haben, möchte Papa werden.“ Er erinnert sich an seine Kindheit in der Region und die Meisterschaft des VfB 2007. „Das war damals weit weg“, gesteht er, „aber natürlich ist es ein Stück weit der Traum eines jeden Jungen, der hier in der Region groß wird, irgendwann mal für den VfB zu spielen.“ Dass dieser Traum nun wahr geworden ist, erfüllt ihn mit Stolz.