Eintracht frankfurt: wer fährt zur wm – und wer muss zuhause bleiben?

Die Vorfreude auf die Weltmeisterschaft in Katar steigt, und bei Eintracht Frankfurt gibt es eine ganze Reihe von Spielern, die ein Ticket für das Turnier buchen könnten. Doch die Lage ist komplex, und einige Talente müssen um ihre Teilnahme zittern. Während sieben Profis bereits mit hoher Wahrscheinlichkeit dabei sind, stehen andere vor einer ungewissen Zukunft.

Can uzun: das juwel kämpft um seine chance

Besonders spannend ist die Situation um Can Uzun, das Shootingstar der Frankfurter Offensive. Nach einem furiosen Saisonstart, an dem er als erster Teenager in der Bundesliga-Historie an jedem der ersten fünf Spieltage traf, kam der Youngster ins Rollen. Doch Verletzungen warfen ihn immer wieder zurück. Obwohl er mittlerweile wieder fit ist, wurde er für die entscheidenden Play-off-Spiele der Nationalmannschaft nicht nominiert. Sein Traum von der WM ist damit in Gefahr. Die Entscheidung für die Türkei vor dem DFB-Team könnte sich als bitterer Fehler erweisen, sollte er nun den Sprung ins deutsche Team verpassen.

Seine aktuelle Form und die Konkurrenzsituation werden entscheidend sein, ob er unter dem neuen Trainer Albert Riera seinen Platz im Team zurückerobern kann. Denn nur so kann er seine Chancen auf einen WM-Platz realistisch einschätzen.

Rasmus kristensen: eine saison zum vergessen

Rasmus kristensen: eine saison zum vergessen

Für Rasmus Kristensen hingegen ist die WM-Saison bereits frühzeitig beendet. Nach einer schweren Syndesmoseverletzung und einer insgesamt turbulenten Saison, die von Verletzungen geprägt war, muss der Rechtsverteidiger seine Träume von Katar begraben. Sein Ausschluss im Spiel gegen Schottland war ein weiterer Tiefpunkt einer enttäuschenden Phase. Es bleibt zu hoffen, dass er sich von seiner Verletzung schnell erholt und in der kommenden Saison wieder an seine frühere Stärke findet.

Wer ist sicher dabei?

Wer ist sicher dabei?

Neben Uzun und Kristensen gibt es aber auch Gewinner: Fares Chaibi (Algerien), Arthur Theate (Belgien), Nathaniel Brown (Deutschland), Ritsu Doan (Japan) und Ellyes Skhiri (Tunesien) sowie Aurele Amenda (Schweiz) stehen den Chancen gut, ihre Länder bei der WM vertreten zu dürfen. Auch Elye Wahi, der aktuell an Nizza verliehen ist, könnte sich noch zu einem WM-Teilnehmer entwickeln. Insgesamt könnte Eintracht Frankfurt somit mindestens sieben Spieler zur Weltmeisterschaft entsenden.

Die Situationen von Robin Koch und Jonathan Burkardt hingegen sind weniger rosig. Sofern sich keine Verletzungen in den Reihen der DFB-Auswahl ereignen, sind ihre WM-Ambitionen gering. Michy Batshuayi, der aufgrund eines Mittelfußbruchs monatelang ausfiel, hat ebenfalls kaum eine Chance.

Die kommenden Wochen werden entscheidend sein. Die Spieler müssen alles daran setzen, sich in Topform zu präsentieren und ihre Trainer von ihren Qualitäten zu überzeugen. Nur so können sie ihren Traum von der Weltmeisterschaft wahr werden lassen.

Die Eintracht-Fans dürfen gespannt sein, wie sich die Situation in den kommenden Tagen entwickelt und wer am Ende alles in Katar dabei sein darf. Die WM-Fieber hat Eintracht Frankfurt fest im Griff.