Biathlon: Italien verzichtet auf Blinkfestivalen 2026 – Frankreich reist mit Stars an
Ein Schock für die Biathlon-Szene: Nur wenige Tage vor dem traditionellen Formtest im norwegischen Blinkfestivalen haben sowohl Italien als auch Deutschland ihre Teilnahme abgesagt. Während die deutschen Athleten bereits vorab ihre Entscheidung kommunizierten, folgt nun auch der italienische Verband diesem Schritt, was die Starterfelder deutlich schmälert.
Italienische Vorbereitung verzögert die Teilnahme
Laut Aussage von Klaus Höllrigl, Technischem Direktor des italienischen Biathlon-Verbandes, wurde die Entscheidung aufgrund einer veränderten Trainingsplanung getroffen. "Wir haben uns dieses Jahr besonders vorbereitet und die Trainingslager viel später als üblich begonnen“, zitiert Fondo Italia. Die Befürchtung, nicht in optimaler Verfassung, insbesondere am Schießstand, anzutreten, ließ das Team zu diesem Schritt bewegen. Der Verzicht betrifft somit auch die Olympiasiegerin Lisa Vittozzi und weitere Top-Athleten des Landes.

Frankreich setzt auf eine starke Mannschaft
Im Gegensatz zu Italien und Deutschland reist Frankreich mit einem starken Aufgebot an das Blinkfestivalen. Obwohl die Mannschaft unter der Leitung von Schießtrainer Siegfried Mazet ohne die Gesamtweltcupsiegerin Lou Jeanmonnot auskommen muss, gehören Océane Michelon, Julia Simon, Jeanne Richard, Camille Bened und Justine Braisaz-Bouchet zu den teilnehmenden Damen. Bei den Herren wollen Emilien Claude, Gaëtan Paturel, Oscar Lombardot und Éric Perrot ihr Bestes geben und zeigen, was in der kommenden Saison möglich ist.
Das Blinkfestivalen, das zwischen dem 5. und 8. August stattfindet, wird somit ohne einige der bekanntesten Namen des Biathlons ausgetragen. Die Absagen werfen Fragen nach der Vorbereitung der Teams auf die kommende Saison auf, während Frankreich seine Ambitionen unterstreicht.