Bayern kämpft sich nach champions-league-k.o. zur rettung

München – Ein Schock folgte auf den nächsten für die Bayern-Frauen. Nur drei Tage nach dem bitteren Aus in der Champions League gegen Barcelona drohte der erste Ligoverlust der Saison. Doch das Team von José Barcala bewies Moral und sicherte sich gegen Hoffenheim ein hart erkämpftes 1:1 (0:1).

Die serie reißt – aber der titel ist sicher

Die Niederlage im Halbfinal-Rückspiel gegen Barcelona saß tief. Trainer Barcala hatte die Mannschaft personell deutlich umstrukturiert, sieben Positionen wurden im Vergleich zum Hinrundenspiel ausgetauscht. Dennoch wirkten die Bayern zunächst angeschlagen und gerieten durch Selina Cerci in der 41. Minute in Rückstand. Lange schien es, als würde die Siegesserie von 20 Ligaspielen tatsächlich reißen. Die Konzentration schien nach dem Champions-League-K.O. enorm gelitten zu haben.

Es war Magdalena Eriksson, die in der 89. Minute mit einem Kopfball nach einer Vorlage von Klara Bühl für den Ausgleich sorgte und damit die erste Niederlage in der Bundesliga verhinderte. Ein Paukenschlag für die Meisterschaftsrennen, da die Bayern den Titel bereits sicher haben.

Hoffenheim verpasst wichtige chance

Hoffenheim verpasst wichtige chance

Für Hoffenheim bedeutete das Unentschieden einen herben Rückschlag im Kampf um die Qualifikation für die Champions League-Qualifikation. Der Rückstand auf Eintracht Frankfurt beträgt nun sechs Punkte zwei Spieltage vor Saisonende. Die Chance, den dritten Platz zu erobern, scheint damit vertanen.

Die Bayern-Frauen können sich am 14. Mai im DFB-Pokalfinale gegen den VfL Wolfsburg die Chance holen, den Double-Erfolg des Vorjahres zu wiederholen. Doch für Hoffenheim gilt es, die Strapazen der Saison zu verkraften und sich auf die kommenden Herausforderungen zu konzentrieren. Die Tabelle lügt nicht – und die Champions-League-Träume schwinden.