Ksc in der krise: eichner bleibt trotz debakel – was jetzt passieren muss
- Karlsruhe nach nürnberg-pleite am tiefpunkt
- Sitzungen und diskussionen im wildpark
- Spieler sprechen sich für eichner aus
- Analyse und fazit: gemeinsam gegen kiel
- Mangelnde zweikampffähigkeit und kreativität
- Kaderqualität sinkt – konkurrenzkampf fehlt
- Eichners frustration und wanitzeks analyse
- Weitere probleme beim ksc
Karlsruhe nach nürnberg-pleite am tiefpunkt
Der Karlsruher SC steckt tief in der Krise. Die 1:5-Niederlage beim 1. FC Nürnberg war eine Demütigung und wirft massive Fragen auf. Trotzdem hält der Verein vorerst an Cheftrainer Christian Eichner fest, wie verlautbarte.

Sitzungen und diskussionen im wildpark
Nach dem Spiel im Frankenland gab es im Wildpark intensive Beratungen. Das Präsidium, der Beirat und das Trainerteam diskutierten intensiv über die sportliche Situation. Es hieß, es sei über ein Ende der Ära Eichner nachgedacht worden, doch letztendlich fehlte offenbar eine passende Alternative. Ein Plan B war nicht vorbereitet.

Spieler sprechen sich für eichner aus
Entscheidend für den Verbleib von Eichner soll die Unterstützung der Spieler gewesen sein. Sie sollen sich vehement für den Trainer ausgesprochen haben. Sportgeschäftsführer Mario Eggimann betonte, dass man trotz der Enttäuschung keine überstürzten Entscheidungen treffen wolle. "Eine Leistung wie in Nürnberg ist indiskutabel. Trotzdem gilt es, keine emotionalen und gegebenenfalls überstürzten Entscheidungen zu treffen.", so Eggimann.
Analyse und fazit: gemeinsam gegen kiel
Nach einer eingehenden Analyse entschied sich der Verein, gemeinsam mit Christian Eichner in das wichtige Heimspiel gegen Holstein Kiel zu gehen. Man wolle "alles in die Waagschale werfen". Dafür ist jedoch eine deutliche Leistungssteigerung unerlässlich. Das Spiel gegen Kiel findet am nächsten Samstag (13 Uhr, LIVE! bei kicker) statt.
Mangelnde zweikampffähigkeit und kreativität
In Nürnberg zeigte der KSC nach einem ordentlichen Beginn ein zweitligataufgesaugtes Zweikampfverhalten. Es fehlte an Kreativität und Torgefahr. Auffällig war zudem, dass viele Spieler in der Startelf nicht die notwendige Schnelligkeit für die 2. Liga mitbrachten. Dadurch gingen viele direkte Duelle verloren. Das Passspiel war ungenau.
Kaderqualität sinkt – konkurrenzkampf fehlt
Im Vergleich zur Vorsaison ist die Kaderqualität gesunken. Die Sechserposition ist unbesetzt, und der Konkurrenzkampf auf hohem Niveau fehlt. Anfangs hatte der KSC den Vorteil einer eingespielten Startelf, aber die Neuzugänge konnten sich kaum durchsetzen. Die Konkurrenz hat aufgeholt. Der KSC gewann nur eines der letzten elf Spiele, den 2:0-Sieg in Münster.
Eichners frustration und wanitzeks analyse
Christian Eichner zeigte sich "maximal frustriert" und bemängelte das unzureichende Abwehrverhalten. Kapitän Marvin Wanitzek ergänzte: "Wenn du fünf Tore kriegst, kannst du nicht viel richtig gemacht haben." Er kritisierte, dass nach 25 Minuten das Spiel aus dem Ruder lief und der letzte Verteidigungswille fehlte.
Weitere probleme beim ksc
Neben der sportlichen Krise belasten den KSC auch andere Probleme: Der Rauswurf von Co-Trainer Zlatan Bajramovic, die Kosten für das Stadion und die sexistischen Äußerungen von Vize-Präsident Uwe Maisch. Eine Klärung dieser Probleme steht noch aus.
