Krawietz/pütz: triumph in monte carlo verpufft – niederlage in münchen!

Ein bitterer Tag für das deutsche Tennis-Duo Kevin Krawietz und Tim Pütz! Nur wenige Tage nach ihrem glänzenden Sieg in Monte Carlo scheiterten sie in der zweiten Runde des ATP-Turniers in München überraschend deutlich. Die Erwartungen waren hoch, doch das Spiel gegen das indisch-neuseeländische Paar Venus/Bhambri offenbarte deutliche Schwächen.

Die verlorene führung und die verpasste chance

Nach einem müden ersten Satz, der mit 5:7 verloren ging, schien Krawietz/Pütz im zweiten Durchgang die Kontrolle übernehmen zu können. Eine frühe Führung von 4:1 ließ Hoffnungen auf eine schnelle Wende aufkommen. Doch Venus und Bhambri zeigten sich unbeeindruckt und konterten mit beeindruckender Präzision. Der Satz ging in einen dramatischen Tie-Break, den Krawietz/Pütz mit 2:7 verlor. Die verpasste Chance, den Schwung aus Monte Carlo mitzubringen, nagt an den Nerven.

„Klar, die Bedingungen sind komplett anders“, kommentierte Krawietz nüchtern nach dem Spiel. „Aber wir hätten den ein oder anderen Punkt besser spielen können. Die Anreise aus Monaco war auch suboptimal.“ Die Strapazen der letzten Tage, inklusive einer Übernachtung im Auto aufgrund von Pilotenstreiks, dürften sich auf die Leistung des Teams ausgewirkt haben.

Schnaitter/wallner überraschen mit sieg

Schnaitter/wallner überraschen mit sieg

Ein Lichtblick für das deutsche Tennis gab es jedoch im Parallel-Doppel. Jakob Schnaitter und Mark Wallner setzten sich überraschend gegen das niederländische Duo Arends/Pel nach einem spannenden Match-Tiebreak mit 7:5, 3:6, 10:6 durch und stehen damit im Viertelfinale. Ein Beweis dafür, dass auch junge Talente in der deutschen Doppel-Szene auf dem Vormarsch sind.

Während Krawietz/Pütz nun die Köpfe tief hängen lassen müssen, können Schnaitter/Wallner selbstbewusst dem Viertelfinale entgegensehen. Die Frage ist, ob sie die Momentum nutzen und einen weiteren Erfolg einfahren können.