Kovács pfeift atlético: ein fluch für die rojiblancos?
Madrid steht vor einem Albtraum. Schiedsrichter István Kovács aus Rumänien leitet das brisante Duell, und die Erinnerungen der atlético-Fans sind alles andere als rosig. Ein Name, der im Estadio Wanda Metropolitano für kalte Schauer sorgt – und das aus gutem Grund.
Die bilanz spricht eine deutliche sprache
Die Fakten liegen auf dem Tisch: atlético Madrid hat unter Kovács noch nie einen Sieg errungen. Das ist kein Zufall, sondern eine beunruhigende Konstante. Bereits in dieser Saison sorgte der Rumäne für Aufsehen, als er das Auswärtsspiel in Istanbul gegen Galatasaray mit sieben gelben Karten und vier davon für atlético beendete. Ein Spiel, das die Nerven strapazierte und den Weg für weitere Diskussionen ebnete.
Trainer Diego Simeone ließ nach dem verlorenen WM-Club-Finale gegen PSG seine Frustration am Mikrofon verlauten: “Ich bin es leid, über wiederkehrende Probleme zu sprechen.” Seine Worte trafen den Nagel auf den Kopf, denn viele atlético-Fans sind der Meinung, dass Kovács' Entscheidungen oft gegen sie ausfallen. Koke, ebenfalls sichtlich angefressen nach dem Spiel, kommentierte: “Selbst als wir das 2:1 erzielten, wurde es wegen eines fragwürdigen Pfiffs annulliert.”

Ein gefragter mann, aber.
Trotz der mäßigen Leistungen bei atlético genießt Kovács in UEFA-Kreisen einen ausgezeichneten Ruf. Er hat bereits sechs Champions-League-Partien in dieser Saison geleitet, darunter das prestigeträchtige PSG-Mónaco. Und wer erinnert sich nicht an das Champions-League-Finale, in dem er das PSG-Finale gegen Inter leitete? Auch bei Barcelona hatte Kovács bereits seine Finger im Spiel – ein 1:4-Debakel gegen PSG im eigenen Stadion ließ keine guten Erinnerungen zurück. Ein Unentschieden gegen Neapel in der Europa League komplettierte das Bild.
Die Statistiken sind unerbittlich: Atlético, Barcelona – keiner hat unter Kovács gewonnen. Für viele Fans in Madrid bedeutet dies eine unnötige Belastung in einem bereits angespannten Moment. Ob Atlético den Fluch des rumänischen Schiedsrichters brechen kann, bleibt abzuwarten. Die Geschichte spricht jedoch eine deutliche Sprache, und die Nervosität ist spürbar. Die Spieler müssen sich konzentrieren, das Publikum muss die Geduld bewahren, und Atlético muss hoffen, dass Kovács' Entscheidungen diesmal nicht wieder gegen sie sprechen.
