Korda triumphiert bei den us open – henseleit weit hinten
Ein Traum wurde wahr: Nelly Korda hat bei den US Open einen ihrer bisher größten Erfolge gefeiert. Die 27-jährige Amerikanerin ließ die Konkurrenz im Riviera Country Club hinter sich und sicherte sich ihren vierten Major-Titel. Für Esther Henseleit aus Hamburg war das Turnier deutlich weniger erfolgreich.
Ein kampf bis zum schluss
Korda dominierte das Turnier über vier Tage hinweg und demonstrierte eine beeindruckende Konstanz. Mit einem Gesamtergebnis von 276 Schlägen setzte sie sich vor die Engländerin Charley Hull und Gaby Lopez aus Mexiko durch, die beide 277 Schläge benötigten. Besonders bemerkenswert ist, dass dies bereits Kordas zweiter Sieg in diesem Jahr ist, nachdem sie im April die LPGA Chevron Championship in Houston gewonnen hatte. Die Freude war ihr ins Gesicht geschrieben: „Ich habe das Gefühl, ich träume. Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie viel mir das bedeutet“, gestand die Olympiasiegerin überwältigt bei der Siegerehrung.

Henseleits enttäuschende vorstellung
Für Esther Henseleit verliefen die US Open hingegen weniger glücklich. Die einzige deutsche Starterin beendete das Turnier auf dem geteilten 49. Platz mit 291 Schlägen. Ein Platz, der sicherlich nicht ihren Ansprüchen genügt. Die Olympiasiegerin von Tokio sprach offen über ihr „kompliziertes“ Verhältnis zu den US Open, wo sie dreimal zuvor am Cut gescheitert war. Die Nerven blieben ihr dieses Mal zwar erhalten, doch die Leistung entsprach nicht ihren gewohnten Standards.

Olympia 2028 im blick
Der Riviera Country Club wird zudem 2028 Austragungsort der Olympischen Spiele sein. Das bedeutet, dass auf diesem Kurs in Pacific Palisades in vier Jahren um Gold gekämpft wird. Ob Korda dann erneut eine wichtige Rolle spielen wird, bleibt abzuwarten. Für Henseleit wird es das Ziel sein, sich deutlich zu verbessern und eine bessere Leistung zu zeigen.
Die Ergebnisse sprechen eine deutliche Sprache: Nelly Korda hat bewiesen, dass sie zu den absoluten Top-Golferinnen der Welt gehört, während Esther Henseleit sich auf die kommende Saison konzentrieren und an ihrer Form arbeiten muss.