Koné-poker: inter drängt auf roma-deal!
Mailand – Die Nerazzurri sind auf der Suche nach Verstärkung für das Mittelfeld und haben ein klares Ziel: Gregorio Koné von AS Rom. Die Verhandlungen könnten sich bald intensivieren, da die Roma unter finanziellen Zwängen steht und den Spieler möglicherweise verkaufen muss, um die Bilanz zu sanieren. Ein Transfer könnte eine Kettenreaktion im italienischen und europäischen Fußball auslösen.

Chivus plan: muskeln und spielmacherqualitäten
Trainer Simone Chivu hat klare Vorstellungen von seinem idealen Mittelfeld. Er sucht einen Spieler mit Physis, Durchsetzungsvermögen und gleichzeitig technischem Können – eine Kombination, die Koné verkörpert. Die Suche nach einem solchen Spielertyp, der bereits im Sommer intensiviert wurde, wird nun mit neuer Kraft aufgenommen. Das Ziel ist nicht nur die Verstärkung des Kaders, sondern auch eine taktische Neuausrichtung, weg vom traditionellen 3-5-2 hin zu einer flexibleren Formation.
Konés Leistungen in der laufenden Saison waren zwar überschaubar, doch das Potenzial des jungen Franzosen ist unbestritten. Seine Vielseitigkeit und sein aggressives Zweikampfverhalten machen ihn zu einem idealen Kandidaten für Chivus Vorstellungen. Die Frage, ob er in der Champions League seine Chance bekommen hätte, bleibt unbeantwortet – ein Gedanke, der bei den Verantwortlichen des Inter nicht loslässt.
Ein finanzielles Manöver der Roma?
Die finanzielle Situation der Roma spielt Inter in die Hände. Ein Settlement Agreement mit der UEFA zwingt den Verein, bis 2025/26 die Einnahmen zu steigern und die Verluste zu reduzieren. Der Verkauf von Koné, der für 18 Millionen Euro verpflichtet wurde und nun schätzungsweise 40 Millionen Euro oder mehr einbringen könnte, wäre eine willkommene Möglichkeit, die Bilanz aufzubessern. Inter weiß um diese Schwachstelle und wartet geduldig am Verhandlungstisch.
Neben Koné beobachten die Nerazzurri auch Ederson (Atalanta) und Richard Rios (Benfica), doch die Konkurrenz ist groß. Ederson scheint in Richtung Atletico Madrid zu tendieren, wo er zu einer bereits bestehenden brasilianischen Kolonie stoßen könnte. Rios hingegen steht wohl kurz vor einem Wechsel zu Napoli, der ebenfalls sein Mittelfeld verstärken möchte.
Die Transferfenster in Italien und Europa brodeln, und die kommenden Wochen werden entscheidend sein. Die Verpflichtung von Koné könnte der Startschuss für eine Reihe weiterer Transfers sein, die das Kräfteverhältnis im europäischen Fußball verändern könnten.
