Kompany verpasst spektakel: bayern-coach fordert allianz-arena-heldenmut
Paris bebte Fußball auf höchstem Niveau, doch Bayern-Trainer Vincent Kompany musste das Duell gegen Paris Saint-Germain aus der Reserve heraus verfolgen. Ein frustrierender Abend für den Coach, der sich sichtlich nach einer Umarmung mit Luis Enrique sehnte, dessen taktische Finesse er zuvor noch gelobt hatte.

Die umstrittene entscheidung im klasseziel
Das Champions-League-Halbfinalduell war von Höchstwertigem Fußball geprägt, doch ein strittiger Elfmeter für PSG warf einen Schatten auf die Partie. Alphonso Davies‘ vermeintliche Handspielaktion kurz vor dem Pausenpfiff sorgte für hitzige Diskussionen. Kompany äußerte sich dazu verhalten: „Es war durchaus diskutabel. Der Ball traf zuerst Körperkontakt und dann seinen Arm.“ Eine klare Ansage blieb ihm jedoch erspart.
Doch die Bayern zeigten Moral. Nach einem zwischenzeitlichen 5:2-Rückstand bewiesen sie ihre Kampfstärke und schraubten das Ergebnis auf 5:3. „Normalerweise bist du bei einem 5:2-Rückstand in einem Halbfinale raus. Aber wir haben zurückgeschlagen und hätten auch mehr nachlegen können“, so Kompany. „Bei einem 5:2 wäre es schwierig gewesen. Jetzt ist es 5:3. Wir werden alles geben – absolut alles.“
Kompany versprach zudem ein Feuerwerk im Rückspiel: „Die Atmosphäre in der Allianz Arena nächste Woche wird verrückt sein. PSG wird nicht anders spielen, und auch wir nicht. Ich hoffe, wir gewinnen.“ Die Partie in München verspricht, ein weiterer Höhepunkt dieser aufregenden Champions-League-Saison zu werden. Es wird ein Kampf auf Leben und Tod – und Kompany will seinen Mannschaft nicht nur die Kraft, sondern auch die nötige Herzensgüte mitgeben, um das Momentum zu nutzen und das Weiterkommen zu sichern.
