Köln trauert: legende karl-heinz ripkens stirbt mit 88 jahren

Schock in Köln: Der 1. FC Köln hat eine seiner größten Legenden verloren. Karl-Heinz Ripkens, einst gefeierter Stürmer und zweimaliger Deutscher Meister, verstarb am 8. Mai im Alter von 88 Jahren. Ein Abschied von einer Ära, die den Verein prägte.

Die glorreichen jahre im geißbockheim

Ripkens war von 1957 bis 1963 beim 1. FC Köln aktiv und schrieb mit elf Toren in 69 Spielen Vereinsgeschichte. Zwei deutsche Meistertitel (1962, 1964) und vier Westdeutsche Meisterschaften (1960, 1961, 1962, 1963) zieren seine beeindruckende Bilanz. Doch sein Wirken ging über die reinen Zahlen hinaus. Er war Teil der Mannschaft, die den Grundstein für die Tradition des 1. FC Köln legte.

Trainer Hennes Weisweiler, der ihn damals trotz seiner hellblonden Haare den Spitznamen „de Gries“ („der Graue“) gab, wird ihm sicher ein ehrendes Andenken bewahren. Die vergleichsweise wenigen Einsätze, so der Verein in einer Mitteilung, waren bedauerlicherweise oft durch „regelmäßiges Verletzungspech“ getrübt. Eine bittere Realität für einen talentierten Spieler, der dem Effzeh so viel hätte geben können.

Von köln über lüttich bis leverkusen und zurück

Von köln über lüttich bis leverkusen und zurück

Nach seiner Zeit in Köln folgten weitere Stationen bei Standard Lüttich und Bayer Leverkusen. Doch seine Verbundenheit mit dem 1. FC Köln blieb ungebrochen. Er kehrte zurück und spielte für Viktoria und Fortuna Köln, immer mit dem Herz im Geißbockheim. Die Zahl 69 Einsätze mag klein erscheinen, doch sie repräsentiert die Leidenschaft und Hingabe eines Spielers für seinen Verein.

Der 1. FC Köln wird Karl-Heinz Ripkens in ewiger Erinnerung behalten. Ein Mann, der mit seinem Können und seiner Persönlichkeit den Verein und seine Fans nachhaltig geprägt hat. Sein Vermächtnis lebt weiter in den Herzen aller Geißböcke.