Knicks-coach brown explodiert: „schlimmstes finale, das ich je sah!
New York – Die Enttäuschung nach der dritten Niederlage gegen die San Antonio Spurs in den NBA-Finals war Mike Brown, dem Coach der New York Knicks, sichtlich anzusehen. Doch nicht die Leistung seiner Spieler trieb ihn zur Weißglut, sondern die fragwürdigen Entscheidungen der Schiedsrichter, die er in den höchsten Tönen kritisierte. Ein Ausbruch, der die Basketballwelt kurz unterbrechen ließ.

Unglaubliche diskrepanz bei freiwürfen
Die Spurs nutzten im zweiten Viertel des Spiels unglaubliche 24 Freiwürfe, während die Knicks lediglich 10 Möglichkeiten bekamen, das Spiel auszugleichen. Eine Diskrepanz, die Brown ins Rampenlicht rückte und ihn zu der Äußerung veranlasste: „Ich habe noch nie etwas Vergleichbares in einem NBA-Finale gesehen. Es ist unglaublich schwierig, gegen ein so starkes Team zu bestehen, wenn man gleichzeitig mit solchen Umständen konfrontiert wird.“
Brown betonte zwar, dass auch seine Mannschaft Fehler gemacht habe, doch er argumentierte, dass die Schiedsrichter bei einigen Situationen die Chance verpasst hätten, die Partie etwas auszugleichen. „Es gab Fouls, die gepfiffen werden hätten können. Wir haben auch Fouls begangen, aber auch die Spurs. Die Zahlen sprechen für sich: 24 Freiwürfe im zweiten Viertel – das ist absurd!“
Die Niederlage bedeutet für die Knicks einen herben Rückschlag im Kampf um den Titel. Nach zwei Siegen in San Antonio hatten sie gehofft, die Heimspiele in New York nutzen zu können, um die Serie zu drehen und die lange Wartezeit für einen weiteren Titel zu beenden – seit 1973 haben die Fans der Big Apple nicht mehr die NBA-Trophäe gesehen. Doch mit einem deutlichen Ergebnis von 111:115 schrumpfen die Hoffnungen zusehends.
Die Leistung der Mannschaft war angesichts der Umstände bemerkenswert, aber Brown machte deutlich, dass die ungerechte Behandlung durch die Schiedsrichter einen erheblichen Einfluss auf das Ergebnis hatte. Er forderte eine ehrliche Reflexion der Schiedsrichter und betonte, dass solche Vorkommnisse dem Ansehen der NBA schaden.
Die Spurs hingegen nutzten ihre Freiwürfe geschickt aus und konnten so einen wichtigen Vorteil erzielen. Coach Gregg Popovich zeigte sich zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft, betonte aber auch, dass noch kein Spiel entschieden sei.
Die Serie geht nun zurück nach New York, wo die Knicks versuchen müssen, sich von diesem Rückschlag zu erholen und die Finals noch zu drehen. Doch angesichts der aktuellen Situation und der Kritik von Coach Brown stehen sie vor einer enormen Herausforderung.