Kimmichs last-minute-schock: bayern demontiert dortmund

Ein spätes Tor von Joshua Kimmich hat Borussia Dortmunds Träume vom Titelkampf am Samstagabend im Signal Iduna Park zunichte gemacht. Der FC Bayern München siegte mit 3:2 und baut seine Führung in der Bundesliga auf komfortable elf Punkte aus. Die Partie war ein packendes Duell auf höchstem Niveau, das letztlich durch individuelle Klasse entschieden wurde.

Was wirklich hinter dem sieg steckt

Was wirklich hinter dem sieg steckt

Dortmund startete furios und ging früh in Führung, doch die Bayern zeigten Moral und drehten das Spiel in der zweiten Halbzeit. Harry Kane traf doppelt, doch Daniel Svensson glich für den BVB aus. Gerade als man bereits ein Unentschieden witterte, schlug Kimmich zu und sorgte für den entscheidenden Treffer in der 87. Minute. Es war ein Schuss, der die Meisterschaft für die Bayern in greifbare Nähe rückt.

Die Medien überschlagen sich mit Lob für die Bayern, insbesondere für Kimmich und Kane. Der kickerschreibt, dass die Meisterschaft für Bayern kaum noch zu nehmen sei, während die Süddeutsche Zeitung betonte, dass der Sieg mehr als nur drei Punkte wert sei. Die Bild feierte einen „Schlotterbeck-Wahnsinn“ und ein „Kane-Doppelpack“, während Sky von einem „Kimmich-Knaller“ sprach.

Aber hinter den Schlagzeilen braut sich auch Ärger zusammen. Borussia Dortmund muss möglicherweise wochenlang auf Julian Can verzichten, der sich im Spiel schwer am Knie verletzt hat. Und Mats Hummels schien nach dem Spiel frustriert über die Schiedsrichterentscheidungen zu sein, indem er lakonisch bemerkte: „Dann spiele ich Schach.“ Ein Kommentar, der mehr sagt, als er vermeint.

Die internationalen Stimmen stimmen in das Lob für die Bayern ein. Die BBC berichtete über die Aufholjagd der Münchner und den Ausbau der Führung in der Tabelle. L'Équipe sah Bayern bereits als Titelgewinner. Selbst die spanische Marca erkannte an, dass der Klassiker die Weichen für die Meisterschaft gestellt hat. Die Vorstellung war schlichtweg dominant.

Die Zahlen lügen nicht: elf Punkte Vorsprung sprechen eine klare Sprache. Während Dortmund sich mit Verletzungen und strittigen Entscheidungen herumschlägt, marschiert der FC Bayern unaufhaltsam Richtung Titel. Die Saison ist noch nicht vorbei, aber die Luft für den BVB wird dünner – und Kimmichs Tor hat den Sauerstoff endgültig abgedreht.