Kimmich packte aus: bayern-abgang nur knapp vermieden!
München – Joshua Kimmich hat in einer überraschenden Offenbarung in einer neuen Dokumentation enthüllt, wie knapp er dem FC Bayern München im Sommer 2024 tatsächlich verlassen hätte. Die Enthüllungen werfen ein neues Licht auf die Verhandlungen und die damalige Unsicherheit rund um den DFB-Kapitän.
Ein fehlender rückhalt und ein verkauf angeflogen
Kimmich sprach offen über das Gefühl, nicht ausreichend vom Verein unterstützt worden zu sein. „Der Support des Vereins war nicht so da, wie man sich das erhofft oder wünscht“, erklärte er in der ZDF-Dokumentation „Kapitän Kimmich“, die ab dem 9. Juni in der ZDF-Mediathek zu sehen ist. Die Situation eskalierte, als Kimmich erfuhr, dass er zum Verkauf angeboten worden wäre. Ein Gespräch mit Max Eberl bestätigte diesen Eindruck: „Er hat mir das dann auch noch mal bestätigt: ‚Wenn du weg möchtest, dann bist du zum Verkauf, dann ist das möglich.’“
Die damaligen Aussagen Eberls, der sich öffentlich für Kimmich einsetzte, wirken im Nachhinein geradezu ironisch. Wie ernst es Kimmich tatsächlich mit einem Abschied war, wird nun deutlich. Vor zwei Jahren schien der Mittelfeldstratege kurz davor zu stehen, eine komplett neue sportliche Herausforderung anzunehmen.

Psg machte kimmich ein unmoralisches angebot
Die Faszination des FC Paris Saint-Germain spielte dabei eine entscheidende Rolle. „Mit Paris war ein Verein da, der sich sehr committet hat“, so Kimmich. Das finanzielle Angebot, wie er zugibt, war schlichtweg „krass. Wirklich. Sehr, sehr krass, muss ich sagen.“ Seine Frau Lina soll sich sogar schon Schulen und Wohngegenden in der französischen Hauptstadt angesehen haben. Das Interesse des französischen Hauptstadtklubs war so groß, dass es Kimmich ernsthaft in Erwägung ziehen ließ, Bayern zu verlassen. Eine Summe, die den Rahmen sprengte, wird gemunkelt.

Kompany als entscheidender faktor
Doch dann kam Vincent Kompany, der im Sommer 2024 das Traineramt bei den Bayern übernahm. Die Chemie zwischen dem neuen Coach und Kimmich stimmte sofort. „Ich hab noch nie ein so großes Vertrauen gespürt, wie jetzt“, so der Nationalspieler. Neben sportlichen Aspekten spielte auch die familiäre Situation eine Rolle. Kimmich betonte, dass er als Familienvater auch die Verantwortung für seine vier Kinder tragen müsse.
Letztendlich entschied sich Kimmich, trotz der verlockenden Angebote aus Paris und der anfänglichen Unzufriedenheit, bei Bayern zu bleiben und verlängerte seinen Vertrag bis 2029. Die Entscheidung, wie er bekräftigt, sei richtig gewesen. Die Geschichte um Joshua Kimmichs fast schon vollzogenen Abgang zeigt, dass selbst vermeintlich unantastbare Stars des deutschen Fußballs einem Wechsel offenstehen können, wenn die Rahmenbedingungen nicht stimmen – oder ein Kompany an der Seitenlinie steht.
