Kimera k-39: hypercar-debüt mit koenigsegg-herz und pikes peak-ambitionen!

Die italienische Manufaktur Kimera Automobili hat mit der K-39 einen Paukenschlag gelandet. Abseits von Restomod-Projekten, die das Unternehmen bisher prägten, präsentiert Kimera nun eine Hypercar-Kreation, die an die glorreichen Super Silhouettes der 1980er Jahre erinnert und mit einem brachialen V8-Motor von Koenigsegg aufwartet. Die Weltpremiere feierte das Fahrzeug auf dem Concorso d'Eleganza di Villa d'Este.

Eine hommage an die super silhouettes und die lancia-tradition

Während frühere Kimera-Modelle, wie die K037 und K038, auf der Lancia 037 basierten, blickt die K-39 nun auch auf die legendären Super Silhouettes der frühen 80er Jahre zurück. Die Designsprache schöpft Inspiration aus dem Motorsport, insbesondere aus der Lancia Beta Montecarlo Turbo, einer Rennversion der Straßenversion, die ebenfalls eine zentrale Karosserie aufwies und mit einem radikal veränderten Body versehen war. Erinnerungen an die Lancia 037 schwingen jedoch mit, erkennbar an der Frontmaske und den runden Rückleuchten – ein fast fieberhafter Traum von einer 037 der Gruppe 5.

Doch die K-39 ist mehr als nur eine nostalgische Hommage. Sie verkörpert den Geist der Super Silhouettes, jener Epoche, in der Fahrzeuge wie die Ford Capri Zakspeed, die Porsche 935 und der BMW 3.0 CSL Batmobile mit ihren gewaltigen und kantigen Aerodynamik-Elementen für Furore sorgten.

Koenigsegg-power unter der haube

Koenigsegg-power unter der haube

Das Herzstück der Kimera K-39 ist ein V8-Bi-Turbomotor von Koenigsegg, einem schwedischen Hersteller, der seit über zwei Jahrzehnten für Hypercars mit höchstem Technologieanspruch steht. Der Motor leistet unglaubliche 1.000 PS bei 7.350 U/min und liefert ein Drehmoment von 1.200 Nm bei 5.500 U/min, mit einer Drehzahlgrenze von 8.250 U/min. Die Leistungsdaten für die Straßenversion sind noch nicht offiziell bekannt, versprechen aber ein atemberaubendes Fahrerlebnis.

Pikes peak als sprungbrett ins motorsportgeschehen

Pikes peak als sprungbrett ins motorsportgeschehen

Kimera Automobili wagt mit der K-39 den Schritt in den Motorsport. Als erstes Ziel wurde die Pikes Peak International Hill Climb ausgewählt, eines der anspruchsvollsten Bergrennen der Welt. Ein speziell aufbereiteter Prototyp wird auf den Gipfeln Colorados für maximale Downforce optimiert, um die 19,9 Kilometer lange Strecke mit ihren 4.300 Metern Höhe zu bezwingen. Die Lackierung des Fahrzeugs wird dabei an die legendäre Martini Racing-Ästhetik erinnern, die mit den Erfolgen der Lancia 037, Delta S4 und Delta Integrale untrennbar verbunden ist.

Die limitierte Auflage der K-39 wird zu einem begehrten Sammlerstück. Bereits vor der Präsentation auf Villa d'Este waren 20 Exemplare vergeben, einige davon mit dem extremen Pikes Peak-Paket, das dennoch für die Zulassung im Straßenverkehr ausgelegt ist. Die K-39 ist ein Statement – ein Beweis dafür, dass italienische Ingenieurskunst und schwedische Technologie gemeinsam eine neue Ära der Hypercars einläuten.