Khabib überrascht real madrid: fußballfieber im mma-star!

Der ungeschlagene MMA-Kämpfer Khabib Nurmagomedov, dessen Name für unerbittliche Siege und taktische Brillanz im Octagon steht, hat diese Woche für Aufsehen gesorgt – und zwar nicht im Cage. Der Dagestaner, der 2020 im Alter von gerade einmal 32 Jahren seine Karriere beendete, ist bekennender Fußballfan und zeigte sich beim Training von Real Madrid, seinem Lieblingsverein, in Valdebebas.

Ein unerwarteter besuch im bernabéu-stadion

Ein unerwarteter besuch im bernabéu-stadion

Nurmagomedov, der bereits bei mehreren Champions-League-Finals und in zahlreichen Stadien weltweit zu Gast war, verbrachte eine Woche in Madrid, die bereits mit einem Besuch im Estadio Santiago Bernabéu begann. Dort verfolgte er das Ligaspiel zwischen Atlético Madrid und dem FC Barcelona, das die Katalanen knapp mit 2:1 für sich entscheiden konnten. Ein Treffer von Robert Lewandowski in den Schlussminuten besiegelte die Niederlage der Rojiblancos.

Doch der Höhepunkt des Besuchs war zweifellos die Möglichkeit, beim Training von Real Madrid auf dem Rasen von Valdebebas zu stehen und sich mit einigen der Weltstars auszutauschen. Ein Moment, der viral ging, als Nurmagomedov, der angeblich davon träumt, selbst Fußballprofi zu werden, sich mit einigen Spielern unterhielt.

Was zunächst wie ein freundlicher Austausch wirkte, nahm eine unerwartete Wendung, als Nurmagomedov, der für seine unnachgiebige Entschlossenheit und seinen scharfen Verstand bekannt ist, die Worte 'Alhamdulillah' zu Arda Güler und Brahim sprach. Daraufhin reagierten Jude Bellingham und Trent Alexander-Arnold mit der berühmten Aufforderung 'Send Location' – eine Anspielung auf einen legendären Moment aus der Rivalität zwischen Nurmagomedov und Conor McGregor. Diese Phrase, die während der Pressekonferenzen vor ihrem epischen Kampf im UFC feierte, in der Nurmagomedov McGregor herausforderte, seinen Aufenthaltsort preiszugeben, um ihn zu einem Kampf zu zwingen, hallte nun auf dem Trainingsplatz von Real Madrid wider.

Die Geschichte von Khabib Nurmagomedov ist eng mit der seines Vaters Abdulmanap verwoben, einem legendären Trainer und Mentor, der zahlreiche Kämpfer aus Dagestan zu Weltstars geformt hat. Der Tod seines Vaters durch COVID-19 im Jahr 2020 führte zu Nurmagomedovs überraschendem Rücktritt, da er seinem Mutter versprochen hatte, nie wieder in den Octagon zu steigen, solange sein Vater nicht an seiner Seite sei.

Khabibs Vermächtnis in der UFC ist unbestreitbar. Seine ungeschlagene Bilanz von 29:0 Siegen, seine Dominanz im Lightweight-Division und seine ikonischen Siege gegen Gegner wie Justin Gaethje und natürlich Conor McGregor haben ihn zu einer Legende gemacht. Und nun scheint sein Interesse am 'edlen Spiel' ebenso unerschütterlich zu sein, was diesen ungewöhnlichen Besuch in Madrid zu einem unvergesslichen Moment macht.