Kevin schade träumt von der wm 2026 – und lernt von den besten

Wm-träume und realität: kevin schade blickt nach vorn

Kevin Schade, der aktuell beim FC Brentford in der Premier League spielt, äußert sich optimistisch bezüglich seiner Chancen auf eine Nominierung für die Fußball-Weltmeisterschaft 2026. Im Interview mit Sky erklärte der 24-Jährige, dass er die Möglichkeit ernsthaft in Betracht zieht, aber sich derzeit vor allem auf seine Leistung konzentriert. “Es ist schon realistisch, dass ich die Chance habe, dabei zu sein. Aber ich mache mir jetzt nicht so viele Gedanken darüber”, so Schade.

Konstanz als schlüssel zum erfolg

Konstanz als schlüssel zum erfolg

Der Offensivspieler ist sich bewusst, dass seine Leistungen entscheidend sind. “Das ist das A und O und der einzige Weg, wie ich das beeinflussen kann. Darauf konzentriere ich mich”, betonte er. Schade hat bisher fünf Länderspiele für die deutsche Nationalmannschaft bestritten und möchte seine Rolle im Team weiter ausbauen. Die vergangenen Lehrgänge mit dem DFB haben ihm dabei geholfen, das hohe Niveau innerhalb der Mannschaft besser einzuschätzen.

Ein klassenunterschied: das niveau in der nationalmannschaft

Ein klassenunterschied: das niveau in der nationalmannschaft

“Das ist nochmal eine Klasse drüber”, sagte Schade und beschrieb den Leistungsunterschied als deutlich spürbar. Er sieht in seinen Teamkollegen, insbesondere Joshua Kimmich und Serge Gnabry, wichtige Vorbilder. Von deren Einstellung und Ehrgeiz möchte er lernen. Kimmichs unbedingter Siegeswille, selbst beim Aufwärmen, beeindruckt Schade besonders. “Er will beim Aufwärmen schon jedes Spiel gewinnen” und hat trotz seiner Erfahrung “weiterhin großen Hunger, alles zu gewinnen”.

Lernen von den besten: kimmichs unbändiger ehrgeiz

Dieser unbedingte Siegeswille ist etwas, von dem Schade lernen möchte. “Da kann man sich auf jeden Fall was abschauen”, fügte er hinzu. Die Premier League stellt ihn vor große Herausforderungen, aber er fühlt sich dort gut aufgehoben und arbeitet hart daran, sich kontinuierlich zu verbessern. Es ist eine Liga, in der es besonders schwer ist, sich dauerhaft zu etablieren.

Blick auf die öffentliche wahrnehmung in deutschland

Schade versteht die erhöhte Aufmerksamkeit, die deutschen Spielern in der Premier League entgegengebracht wird. “Spieler in Deutschland stehen stärker im Fokus”, erklärt er, “aber es ist in der besten Liga der Welt besonders schwer, sich nachhaltig durchzusetzen”. Dennoch liefert er: In der aktuellen Saison kommt er auf beeindruckende sechs Tore und drei Assists. Mit insgesamt neun Scorerpunkten ist er der produktivste deutsche Profi in England, gleichauf mit Nick Woltemade (Newcastle United).

Erste erfahrungen im dfb-team

Seine erste Nominierung für die A-Nationalmannschaft erhielt Schade im Jahr 2023 unter der Leitung von Hansi Flick. Zuletzt absolvierte er einen Kurzeinsatz Mitte November in der WM-Qualifikation in Luxemburg (2:0). Die WM 2026 in Nordamerika ist nun sein großes Ziel, und er ist bereit, alles dafür zu geben, um seinen Traum zu verwirklichen. Er weiß, dass harte Arbeit und konstante Leistungen der Schlüssel zum Erfolg sind.