Kenias afrika-cup-traum: köln-star maina im visier!

Köln bangt möglicherweise um einen seiner Schlüsselspieler: Der kenianische Fußballverband hat ein Auge auf Linton Maina geworfen und will den 26-jährigen Linksaußen für die Nationalmannschaft gewinnen. Nationaltrainer Benni McCarthy plant einen persönlichen Einsatz, um den gebürtigen Kenianer von einem Wechsel zu überzeugen – ein Manöver, das die Ambitionen Kenias für den Afrika-Cup im kommenden Jahr deutlich macht.

Mccarthy rechnet mit deutschen verstärkungen

Mccarthy rechnet mit deutschen verstärkungen

Kenias Ziel ist klar: sich für den Afrika-Cup 2025 bestmöglich zu präsentieren. Schließlich wird das Turnier gemeinsam mit Uganda und Tansania ausgetragen, und der Druck, eine starke Mannschaft auf das Feld zu schicken, ist enorm. Benni McCarthy, der selbst in England und Portugal als Profi kickte, setzt nun auf eine ungewöhnliche Strategie: die Rekrutierung von Spielern, die bereits im europäischen Fußball Fuß gefasst haben. Neben Maina stehen auch Sadiki Chemwor und Andre Gitau auf der Liste der Interessenten. Chemwor, aktuell noch in der Bayern-Jugend, wird ab Sommer bei Eintracht Frankfurt spielen, während Gitau, der auch die US-amerikanische Staatsbürgerschaft besitzt, derzeit für die Zweitmannschaft von Mainz 05 aktiv ist.

Das Interesse an Maina ist besonders hoch, da er trotz seiner Jugend bereits eine beeindruckende Entwicklung beim 1. FC Köln genommen hat. Obwohl er in der Vergangenheit lediglich für deutsche Nachwuchsnationalmannschaften gespielt hat, will McCarthy die Möglichkeit nutzen, ihn für Kenia zu gewinnen. „Wir suchen nach Spielern mit Potenzial und Erfahrung“, erklärte McCarthy gegenüber kenianischen Medien. Der Trainer wird demnächst nach Deutschland reisen, um Gespräche mit Maina zu führen und ihm die Vorteile eines Engagements für die kenianische Nationalmannschaft aufzuzeigen.

Die bisherige Bilanz Kenias bei der Qualifikation für große Turniere war alles andere als berauschend. Mehrfache Misserfolge bei der WM- und Afrika-Cup-Qualifikation führten zu Frustration und Kritik. Als Gastgeber des Afrika-Cups steht Kenia nun jedoch unter besonderem Druck. Und die Hoffnung ruht nun auf Verstärkung aus Europa, um den Ruf des Landes im Fußball neu zu definieren. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob McCarthys Strategie aufgeht und ob Kenia tatsächlich einige der vielversprechenden Talente aus Deutschland für sich gewinnen kann – ein Schachzug, der das Land möglicherweise auf eine neue Erfolgsspur führen könnte.