Kenias afrika-cup-traum: köln-star maina im visier!
Ein überraschender Coup könnte die kenianische Fußballnationalmannschaft vor dem Afrika-Cup im kommenden Jahr erwarten: Der Verband setzt auf deutsche Talente, um die eigene Auswahl zu verstärken. Im Fokus steht dabei Linton Maina, Linksaußen beim 1. FC Köln – ein Spieler mit kenianischen Wurzeln, der bisher ausschließlich für deutsche Jugendnationalmannschaften gespielt hat.

Benni mccarthy auf spielerwerbung in europa
Nationaltrainer Benni McCarthy, der selbst in England und Portugal Erfahrungen sammelte, plant eine Reise nach Deutschland, um Maina und weitere potenzielle Neuzugänge zu überzeugen. Das Ziel ist klar: Kenia soll sich für den Afrika-Cup qualifizieren und dort eine bessere Leistung zeigen als in den vergangenen Jahren, als die Qualifikation verfehlt wurde.
Neben Maina sind auch Sadiki Chemwor, der aktuell noch in der Bayern-Jugend spielt und ab Juli bei Eintracht Frankfurt unter Vertrag steht, sowie der 19-jährige Angreifer Andre Gitau (Zweitmannschaft von Mainz 05 mit US-amerikanischer Staatsbürgerschaft) ins Visier des kenianischen Verbandes geraten. Die Bestrebungen McCarthys, europäische Profis zu gewinnen, sind ein deutliches Zeichen des Willens, die Vergangenheit hinter sich zu lassen und neue Wege zu gehen.
Die Entscheidung für Kenia wäre ein bedeutender Schritt für Maina, der bisher stets für Deutschland antrat und nun vor der Wahl steht, ob er die Wurzeln seines Vaters ehren und für Kenia spielen möchte. Es bleibt abzuwarten, ob McCarthy mit seiner Reise und Überzeugungsarbeit erfolgreich sein wird. Die kenianische Fußballfans dürfen jedoch hoffen, dass neue Talente den Afrika-Cup für ihr Land zu einem unvergesslichen Erlebnis machen.
Die Tatsache, dass Kenia als Gastgeberland gesetzt ist, verleiht den Bemühungen um Verstärkung zusätzlichen Nachdruck. Die Verantwortlichen wollen zeigen, dass Kenia nicht nur ein großartiger Gastgeber sein kann, sondern auch eine konkurrenzfähige Mannschaft auf dem Platz.
