Kenias afrika-cup-traum: köln-star maina im visier!
Ein überraschender Transfer-Poker um einen Bundesliga-Spieler sorgt für Aufsehen: Der kenianische Fußballverband hat gleich mehrere deutsche Profis ins Auge gefasst, um die Nationalmannschaft für den Afrika-Cup 2025 vorzubereiten. Im Fokus steht dabei besonders Linton Maina vom 1. FC Köln – ein Wechsel könnte Kenia einen erheblichen Leistungsschub verschaffen.

Benni mccarthy auf spieler-suche in europa
Nationaltrainer Benni McCarthy, eine bekannte Größe aus der englischen und portugiesischen Liga, plant offenbar eine umfassende Umstrukturierung des kenianischen Kaders. Das Gastgeberland des Afrika-Cups 2025, gemeinsam mit Uganda und Tansania, will die Chance nutzen, sich mit europäischen Spielern zu verstärken. McCarthy wird in den kommenden Monaten eine Reihe von Reisen nach Europa unternehmen, um potenzielle Neuzugänge zu treffen und von einem Engagement für Kenia zu überzeugen.
Linton Maina, der 26-jährige Linksaußen des 1. FC Köln, steht dabei ganz oben auf McCarthys Liste. Der geborene Kenianer lief bislang lediglich für deutsche Jugendnationalmannschaften auf, von der U16 bis zur U20. Nun wittert Kenia seine Chance, den talentierten Flügelspieler für sich zu gewinnen. Es ist ein gewagter Schachzug, da Maina bereits eine gewisse Bindung zum DFB aufgebaut hat.
Aber es ist nicht nur Maina, der McCarthy ins Auge fällt. Auch Sadiki Chemwor, ein Sturm-Talent, das derzeit noch in der Bayern-Jugend spielt und ab Juli bei Eintracht Frankfurt unter Vertrag steht, gehört zu den Gezielten. Ebenso auf der Liste steht Andre Gitau, ein 19-jähriger Angreifer mit US-amerikanischer Staatsbürgerschaft, der aktuell für die zweite Mannschaft von Mainz 05 spielt. Die Bandbreite der gesuchten Spieler zeigt, dass McCarthy auf verschiedenen Positionen nach Verstärkung sucht.
Kenia hatte in der Vergangenheit mehrfach die Qualifikation für den Afrika-Cup und die Weltmeisterschaft verpasst. Als Gastgeber ist die Teilnahme zwar sicher, doch das Ziel ist klar: Man will nicht nur dabei sein, sondern auch eine gute Figur abgeben. Die Verpflichtung von Spielern aus Europa, die bereits internationale Erfahrung mitbringen, soll dazu beitragen, das Leistungsniveau der Mannschaft deutlich zu steigern.
Die kommenden Wochen werden entscheidend sein. Ob McCarthy Maina und die anderen Talente von einem Wechsel nach Kenia überzeugen kann, bleibt abzuwarten. Eines ist jedoch sicher: Der kenianische Fußballverband setzt alles daran, das Gastgeberland auch sportlich erfolgreich zu machen.
