Kein deal in sicht: schlotterbeck stoppt vertrags-gerüchte mit deutlichem dementi

Nico Schlotterbeck bremste gestern Abend hart. Keine Unterschrift. Keine Einigung. Keine Vertragsverlängerung beim BVB. „Ich muss das klar dementieren“, sagte er nach dem Länderspiel gegen Ghana – und spülte damit eine Sky-Meldung zum angeblichen Breakthrough gleich mit ab.

Ricken bestätigt: gespräche stocken, keine zusage

Lars Ricken, 49, stützt seinen Nationalverteidiger. „Nicos Aussagen sind nachvollziehbar. Wir haben weder einen Durchbruch noch eine Einigung bestätigt“, erklärte der BVB-Boss gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Die Verhandlungen liegen auf Eis, seit Sebastian Kehl seinen Posten als Sportdirektor räumte. „Ich habe lange mit Sebastian verhandelt, Sebastian ist jetzt nicht mehr da“, bestätigte Schlotterbeck.

Sein Nachfolger Ole Book steckt noch in der Findungsphase. Telefonate mit dem 26-Jährigen laufen, Details will er aber „nach so kurzer Zeit im Amt“ nicht nennen. Die Marschrichtung bleibt dennoch klar: „An unserer Grundhaltung, ihn langfristig an den BVB zu binden, hat sich nichts geändert“, betonte Ricken.

Die uhr tickt: entscheidung fällt in den nächsten wochen

Die uhr tickt: entscheidung fällt in den nächsten wochen

Schlotterbeck selbst will sich innerhalb der nächsten Wochen festlegen. Kein Druck von außen, aber intern brodelt es. Der Innenverteidiger ist Stammpersonal bei Edin Terzić, Marktwert 35 Millionen Euro, Vertrag läuft 2027 aus. Verlängert er nicht, m der Klub im Sommer 2026 handeln – sonst droht ein ablösefreier Abschied.

Für die Fans klingt das alles wie ein Déjà-vu: Jude Bellingham, Erling Haaland, Jadon Sancho – alle wechselten, nachdem die Verlängerung platzte. Schlotterbeck will keine Replica werden. „Ich bin sehr überrascht über die Berichterstattung“, wiederholte er und schob damit jede Spekulation zurück in die Schublade.

Doch die Realität bleibt hart: Ohne sportliche Perspektive und konkrete Zahlen wird keine Unterschrift folgen. Der BVB muss liefern – und das schnell. Sonst schlittert der nächste Leistungsträger Richtung Ausgang.