Kean-debakel: amoruso zerlegt stürmer-egoismus!

Florenz – Die Toskana brodelt! Nach dem erneuten Fehltritt der Fiorentina gegen Sassuolo, schießt Ex-Verteidiger Lorenzo Amoruso nun scharf gegen Stürmer Moise Kean. Seine Worte hallen wider in der Stadionuhr und lassen die Anhänger der Viola fassungslos zurück.

Ein urteil, das schmerzt: kean als einzelkämpfer?

Ein urteil, das schmerzt: kean als einzelkämpfer?

Amoruso ließ seiner Enttäuschung im Radio-Pentasport freien Lauf. „Kean denkt nicht an die Mannschaft. Wenn er nicht mehr nützlich ist, wird er eben rausgeschmissen. Das ist kein Phänomen, und ohne die anderen wäre Kean nicht Kean.“ Seine Worte treffen einen wunden Punkt: Die Fiorentina hatte mit dem Verhalten des Stürmers zu kämpfen, der offenbar mehr Wert auf seine eigene Leistung als auf den Erfolg des Teams legt. Die Erklärung des Vereins, Keans Abwesenheit zu entschuldigen, stieß auf wenig Glauben. Ein klarer Hinweis darauf, dass das Klima im Team alles andere als harmonisch ist.

Der ehemalige Verteidiger betonte außerdem, dass die aktuelle Tabellenposition nicht das wahre Potenzial der Mannschaft widerspiegelt. „Der Transfermarkt war enttäuschend, mit absurden Ideen von Pioli. Aber das ist eine andere Geschichte.“ Der Fokus liegt klar auf Kean und seinem Verhalten. Er spielt nicht für sich selbst, so Amoruso, aber seine egozentrische Spielweise schadet der Mannschaft.

Ein Blick auf die Vergangenheit: Amoruso erinnerte daran, dass Vanoli gute Arbeit geleistet habe, auch wenn ein Wunder nicht zu erwarten war. „Er hat das Beste daraus gemacht, aber er hat nichts Unmögliches vollbracht. Jeder Trainer hätte die Dinge in Ordnung gebracht.“ Dennoch bleibe der Eindruck, dass die Fiorentina unter ihren Möglichkeiten spielt.

Die Fiorentina muss sich dringend mit dieser Situation auseinandersetzen. Keans Verhalten gefährdet nicht nur den sportlichen Erfolg, sondern auch die Teamharmonie. Ob Trainer Pioli einen Weg findet, den Stürmer zu integrieren und ihm den Wert des Kollektivs zu vermitteln, bleibt abzuwarten. Denn eines ist klar: So funktioniert Fußball eben nicht.