Karachun rückt näher: kreis verstärkt den em-kader!

Nur geringfügige Anpassungen nahm Bundestrainer Harold Kreis in der zweiten Vorbereitungsphase auf die Eishockey-Weltmeisterschaft in der Schweiz vor – und eine davon ist ein echter Gewinn für das DEB-Team: Alexander Karachun vom Schwenninger ERC stößt ab Montag zum Aufgebot.

Zwei testspiele gegen den alten rivalen

Zwei testspiele gegen den alten rivalen

Am Donnerstag (20:00 Uhr) und am Samstag (17:00 Uhr) empfangen die deutschen Eishockeyspieler die Slowakei zu zwei weiteren Testspielen. MagentaSport überträgt beide Begegnungen live. Die Slowakei, gegen die Deutschland bei den Winterspielen in Italien im Viertelfinale das Nachsehen hatte, stellt somit einen idealen Sparringspartner dar. Kreis betonte, dass es darum gehe, die Erkenntnisse der vergangenen Woche in Karlsbad zu verarbeiten und im Spiel umzusetzen. „Es werden zwei intensive Länderspiele, da beide Teams in einer ähnlichen Vorbereitungsphase stecken. Die Spieler wollen sich zeigen und ihre Leistungen unter Beweis stellen.“

Doch es geht um mehr als nur die individuelle Leistungssteigerung. Der Bundestrainer machte deutlich, dass auch taktische Feinheiten und systemische Abläufe im Fokus stehen werden. „Für beide Teams ist es wichtig, an Details zu arbeiten“, so Kreis.

Mit Alexander Karachun hat das DEB-Team nun einen zusätzlichen Spieler im Kader, der mit seiner Durchsetzungskraft und Körpergröße wertvolle Qualitäten einbringt. Seine Nominierung eröffnet der Offensive neue Möglichkeiten. „Er gibt uns zusätzliche Optionen im Angriff“, erklärte Kreis.

Die bisherige Vorbereitungsphase hatte für das deutsche Team mit zwei deutlichen Niederlagen gegen Tschechien begonnen (3:5 und 1:4). Doch diese Ergebnisse sollten nicht überbewertet werden, da viele Stammspieler noch in den Playoffs der DEL oder NHL gefehlt hatten. Die kommenden Duelle gegen die Slowakei, gefolgt von Spielen gegen Österreich (30. April in Zell am See und 2. Mai in Garmisch-Partenkirchen) sowie die Generalprobe gegen die USA (10. Mai in Mannheim), bieten nun die Chance, die Abstimmung zu verbessern und die Form zu finden. Die Eishockey-Weltmeisterschaft beginnt am 15. Mai in Zürich gegen Finnland.

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