Kabak und kramaric: tore, verträge und die zukunft in hoffenheim

Kabak und kramaric schlagen ein – hoffenheims torschützen im fokus

Beim 2:2-Unentschieden in Köln fielen die Treffer ausgerechnet von zwei Leistungsträgern der TSG Hoffenheim, deren Verträge am Saisonende auslaufen: Ozan Kabak und Andrej Kramaric. Während die Verlängerung mit Vladimir Coufal bereits unter Dach und Fach ist, bleibt die Zukunft der beiden Torschützen offen. Beide präsentieren sich in Topform und werben auf eindrucksvolle Weise für eine Vertragsverlängerung.

Kramaric erzielt tor nummer 154

Andrej Kramaric traf im 350. Pflichtspiel für die Kraichgauer zum 154. Mal. Es war bereits sein zehnter Saisontreffer – zum neunten Mal in seiner Karriere gelingt ihm eine zweistellige Toranzahl. Der Kroate beweist damit einmal mehr seine außergewöhnliche Treffsicherheit und seinen Wert für die TSG. Seine Leistung unterstreicht seine Bedeutung für das Team.

Kabak avanciert zum torgefährlichen innenverteidiger

Kabak avanciert zum torgefährlichen innenverteidiger

Auch Ozan Kabak überzeugt. Der Innenverteidiger avanciert zu einem der torgefährlichsten Abwehrspieler der Bundesliga. Nach seinem Kopfballtor gegen Freiburg traf er nun auch in Köln. Mit bereits vier Saisontreffern stellt er eine persönliche Bestleistung auf, obwohl er bislang nicht immer über volle Einsatzzeiten verfügen konnte.

Langsame rückführung nach verletzung

Langsame rückführung nach verletzung

Nach einer langen Leidenszeit nach seinem Kreuzbandriss im Juni 2024 wurde Kabak von der TSG sehr behutsam wieder herangeführt. Erst im Dezember stand er wieder in der Startelf und traf prompt gegen Hamburg. Nach seinem zweiten Treffer in Frankfurt fand er nun aber wieder zur Konstanz und steht seit Ende Januar wieder regelmäßig in der Anfangsformation. Seine Wirkung auf das Spiel ist weiterhin enorm.

Interesse aus dem ausland

Interesse aus dem ausland

Ein ablösefreier Spieler von Kabaks Qualität weckt natürlich auch das Interesse internationaler Klubs. Gerüchte besagen, dass Vereine aus England, Spanien und Italien an ihm interessiert sind. Besonders die Aussicht auf die deutsche Staatsbürgerschaft – sein Einbürgerungsverfahren läuft – könnte ihn noch attraktiver machen.

Hoffenheim als ruhepol

Hoffenheim als ruhepol

Dennoch weiß Kabak auch, was er an Hoffenheim hat. Der Verein hat ihn verantwortungsvoll durch seine schwierigste Zeit gelotst und ihm geholfen, seine Karriere wieder in ruhigere Bahnen zu lenken. Die Chance, mit Hoffenheim in die Champions League einzuziehen, ist ein zusätzliches Argument für einen Verbleib.

Gespräche verlaufen planmäßig

Die Gespräche mit der TSG sollen planmäßig verlaufen. Es wird erwartet, dass die Verhandlungen bald intensiviert und mit konkreten Zahlen unterlegt werden. Auch die schwere Verletzung, die Kabak zurückgeworfen hat, wird bei den Verhandlungen berücksichtigt werden.

Spielbericht

HeimteamErgebnisGastteam
1. FC Köln2 : 2TSG Hoffenheim