Juventus: jashari vom ac mailand im visier – spallettis plan für die neue schaltzentrale
Turin – Die Bianconeri planen bereits jetzt die nächste Saison, während der Kampf um die Champions-League-Qualifikation auf dem Rasen tobt. Ein überraschender Name aus dem Mailänder Lager steht im Fokus: Ardon Jashari, der beim AC Mailand kaum Einsatzzeit findet. Lucien Spalletti scheint eine neue, technisch versierte Schaltzentrale im Mittelfeld zu wollen, und der junge Schweizer könnte genau das sein.

Die suche nach der neuen balance im zentrum
Die Juventus hat sich in den letzten Jahren auf das robuste Spiel in der Zentrale verlassen, doch Spalletti scheint eine neue Richtung anzustreben. Ein Mix aus Erfahrung und technischer Finesse soll die neue Achse bilden. Neben der bereits feststehenden Verpflichtung von Torhüter Alisson (Liverpool) und dem möglichen Engagement von Bernardo Silva (Manchester City) ist nun auch Jashari ins Gespräch geraten, ein junger Mann, der beim AC Mailand unter Allegri den erfahrenen Modric vertrat.
Jashari, der bereits in der letzten Saison auf dem Zettel der Juves stand, wechselte im Sommer für eine beträchtliche Summe von Brügge an die San Siro. Doch aufgrund einer schweren Schienbeinknickung und der daraus resultierenden veränderten taktischen Ausrichtung unter Allegri kam er bislang nur auf 13 Einsätze. Eine Situation, die die Verantwortlichen in Turin aufmerksam beobachtet haben.
Die Konkurrenz im Mittelfeld ist groß, aber die Qualitäten des 23-Jährigen sind unbestritten. Er versteht sich darauf, das Spiel zu kontrollieren und mit präzisen Pässen das Offensivspiel einzuleiten. Und er ist jung, entwicklungsfähig und könnte eine wertvolle Ergänzung zu Spielern wie Locatelli und Thuram darstellen.
Neben Jashari wird auch Pierre-Emile Hojbjerg, der bei Olympique Marseille unter Vertrag steht, als potenzieller Neuzugang gehandelt. Der Däne bringt die nötige Erfahrung und Zweikampfstärke mit, während Jashari das technische Element ergänzen könnte.
Die Verpflichtung von Thuram ist zwar wahrscheinlich, doch der mögliche Abgang von Teun Koopmeiners zum Galatasaray könnte die Notwendigkeit einer weiteren Verstärkung im Mittelfeld erhöhen. Die Verantwortlichen der Juventus bleiben daher flexibel und beobachten die Entwicklungen aufmerksam.
Die Entscheidung wird von Spallettis Plänen abhängen. Sollte er weiterhin auf ein 4-3-3-System setzen, könnte Jashari die perfekte Besetzung für die zentrale Position im Mittelfeld sein. Sollte er sich stattdessen für ein 4-2-3-1 oder ein 3-4-3 entscheiden, wird die Rolle von Jashari angepasst werden müssen.
Die Verhandlungen laufen bereits im Hintergrund, aber die Juventus muss sich der Konkurrenz bewusst sein. Andere europäische Topklubs beobachten Jashari ebenfalls aufmerksam. Ob es am Ende für einen Wechsel an die Via del Corso reicht, wird die kommenden Wochen zeigen.
Die neue Juventus wird sich in jedem Fall in einem völlig neuen Gewand präsentieren. Mit der Kombination aus erfahrenen Spielern und jungen Talenten will Spalletti die Bianconeri wieder an die Spitze des italienischen Fußballs führen. Und Jashari könnte dabei eine Schlüsselrolle spielen.
