Jutta leerdam sorgt erneut für aufsehen – pressebüro boykottiert eisschnelllauf-star

Eisschnelllauf-drama in der lombardei

Der Ärger um Jutta Leerdam, die 27-jährige Eisschnelllauf-Queen, schien eigentlich bereits verraucht. Doch weit gefehlt! Die Sportlerin sorgt erneut für Schlagzeilen – und lässt die niederländischen Journalisten im Regen stehen. Nach dem Training über 1000 Meter hatte Leerdam sich eigentlich zu einer Pressekonferenz bereit erklärt, wie vom niederländischen Sportjournalistenverband (NSP) gefordert. Doch was dann geschah, war ein unerwarteter Coup.

Cleverer schachzug oder respektlosigkeit?

Cleverer schachzug oder respektlosigkeit?

Anstatt sich den wartenden Reportern zu stellen, entschied sich Leerdam für einen ungewöhnlichen Schritt: Sie gewährte exklusiv dem öffentlich-rechtlichen Sender NOS ein Interview. Rund 20 weitere niederländische Medienvertreter mussten eine Stunde lang vergeblich warten. Anschließend die klare Ansage: Leerdam würde sich nicht weiter äußern. Dieser Schritt löste eine Welle der Kritik aus.

Leerdams begründung: „in meiner blase bleiben“

Leerdams begründung: „in meiner blase bleiben“

In ihrem einzigen TV-Auftritt erklärte Leerdam ihre Beweggründe: „Ich wollte lieber ein bisschen in meiner Blase bleiben und mich auf das Rennen vorbereiten. Ich muss nicht unbedingt viel darüber erzählen.“ Sie fügte hinzu: „Ich teile viel online und erzähle auch, wie es mir geht, daher habe ich nicht das Gefühl, dass ich das auch noch an anderen Orten tun muss. Ich bin schon ziemlich offen, finde ich.“ Diese Aussage verstärkte die Kritik an ihrem Verhalten.

Kritik an luxusleben und privatjet-reise

Kritik an luxusleben und privatjet-reise

Zuvor war Leerdam bereits in die Kritik geraten, da sie im Gegensatz zum restlichen Oranje-Team mit einem Privatjet in die Lombardei gereist war. Ihre Beziehung zu Influencer Jake Paul verstärkte diese Diskussion noch. Der ehemalige Journalist und Fußballer Johan Derksen (77) äußerte sich in der TV-Sendung „Vandaag inside“ scharf: „Sie sollte das von sich aus wollen. Sie lebt doch schon wie eine Millionärin, mit Privatjets und allem Drum und Dran. Ihr Verhalten ist entsetzlich, wie das einer Diva.“

Presseboykott und offizielle beschwerde

Die Situation eskalierte daraufhin, und es kam zu einem Presseboykott. Gerard den Elt, Generalsekretär des NSP, verurteilte Leerdams Verhalten als „unangemessen, inakzeptabel, eines Teams unwürdig und zeugt von wenig Respekt vor den niederländischen Medien und insbesondere der niederländischen Öffentlichkeit.“ Der NSP reichte daraufhin eine offizielle Beschwerde beim Chef de Mission ein.

Wann kommt es zur klärung?

Leerdam hat zugesagt, sich nach dem Rennen am Montag über 1000 Meter den anderen Medien zu stellen. Grundsätzlich ist sie nicht verpflichtet, nach Qualifikations- oder Trainingsläufen zu sprechen. Die Mehrheit der niederländischen Presse wird also weiterhin geduldig warten müssen. Die kommenden Tage werden zeigen, ob sich die Situation entspannen lässt und wie Leerdam mit dem wachsenden Druck umgeht.