Junge talente im fokus: transfermarkt-jagd auf der wm

Die Stars der Weltklasse sind kaum noch bezahlbar – doch die WM in den USA bietet deutschen Klubs eine einmalige Chance, junge, vielversprechende Spieler zu entdecken, die in Reichweite liegen. Die Zeiten, in denen man sich bei internationalen Turnieren noch nach den absoluten Top-Größen umsehen konnte, sind vorbei. Die Nachfrage ist schlichtweg zu hoch, die Preise astronomisch.

Die neue jagdrevier: nordamerika

Die neue jagdrevier: nordamerika

Während beispielsweise der FC Bayern München und die Top-Klubs La Ligas weiterhin das Geld haben, um auf dem Transfermarkt nach Belieben zu streuen, müssen deutsche Vereine kreativer werden. Inter Mailand kann vielleicht noch ab und zu eine Ausnahme machen, doch selbst dort ist die finanzielle Spielwiese nicht mehr so grenzenlos, wie sie einmal war. Ein Blick über den Atlantik lohnt sich daher – und das zunehmend.

Nordamerika, insbesondere die MLS, hat sich in den letzten Jahren zu einem spannenden Umschauplatz entwickelt. Hier tummeln sich Spieler, die vielleicht nicht zum Kreis der absoluten Weltklasse gehören, aber durchaus das Potenzial dazu besitzen und – entscheidend – finanzielle Vorteile bieten. Chelsea, englische Klubs wie Manchester United oder Paris Saint-Germain sind da natürlich immer einen Schritt voraus, aber auch für deutsche Vereine lässt sich hier einiges tun.

Die Liste der interessanten Namen ist subjektiv und wird sich mit jedem Spieltag weiter konkretisieren. Nach den ersten Turnierphasen zeichnen sich bereits einige Spieler ab, die in den Fokus gerückt sind. Namen wie Bouaddi Ayari, Comenencia Yirenkyi, Quiñones, Manzambi und Balogun sind nur einige Beispiele – und es gilt, schnell zu sein. Irankunda zeigt ebenfalls aufregendes Potential.

Die Zahl spricht für sich: In den letzten Jahren sind die Transferbudgets der meisten Bundesliga-Klubs drastisch reduziert worden. Da muss man clever sein und auf der Suche nach Talenten neue Wege gehen. Der alte Fußballweisheit