Jordanien: überraschungs-wm-teilnehmer mit fantasie-potenzial!
Die Fußballwelt staunt: Jordanien! Nach jahrelangen verpassten Gelegenheiten und knapper Entscheidungen qualifizierte sich die Auswahl des Landes erstmals für eine Weltmeisterschaft. Ein historischer Triumph, der mit dem überraschenden zweiten Platz beim letzten Asien-Cup gekrönt wurde und nun für Furore sorgt.
Die reise zum wm-debüt: ein kampf gegen widerstände
Der Weg zur WM 2026 war alles andere als ein Spaziergang. In der zweiten Qualifikationsrunde der asiatischen Zone begann Jordanien mit einem Remis gegen Tadschikistan und einer Niederlage gegen Saudi-Arabien. Doch das Team, unter der Leitung von Trainer Sellami, zeigte beeindruckende Moral und verbuchte vier Siege in Folge. Im dritten Qualifikations-Runde sicherte sich Jordanien dank eines deutlichen 3:0-Sieges gegen Oman und der gleichzeitigen Niederlage der Irak gegen Südkorea die mathematische Qualifikation – ein Moment des unbändigen Jubels.

Musa al-tamari und co.: die goldene generation im fokus
Getragen von einer Generation, die viele als die „goldene Generation“ bezeichnen, trifft Jordanien am 16. Juni in San Francisco auf Österreich. Eine schwere Prüfung in einer Gruppe J, die zudem mit den amtierenden Weltmeistern Argentinien und Algerien aufwartet. Für Fantasyspieler stellt sich die Frage: Welche jordanischen Spieler sollten in den Kader aufgenommen werden?
Musa Al-Tamari, der Flügelspieler von Stade Rennes, ist zweifellos der Schlüsselspieler der Mannschaft. Mit 76 Einsätzen und 23 Toren für die Nationalmannschaft beweist er sein außergewöhnliches Talent. Sein europäischer Erfahrungsschatz, er spielte bereits in Zypern, Belgien und Frankreich, macht ihn zu einem gefährlichen Gegenspieler. Er wird oft als der „Messi Jordaniens“ bezeichnet – ein Vergleich, der seine spielerische Klasse unterstreicht. Daneben sticht Ali Olwan, der Stürmer von Al-Sailiya in Doha, hervor. Seine Torjägerqualitäten demonstrierte er eindrucksvoll bei der FIFA Arab Cup, wo er mit sechs Toren, darunter ein Doppelpack gegen den Titelverteidiger Marokko, die Torjägerliste anführte.

Mögliche aufstellung und die frage nach den elfmetern
Die wahrscheinlichste Aufstellung sieht wie folgt aus: Abulaila; Haddad, Nasib, Al Arab, Abu Hasheesh; Al Rawabdeh, Ayed, Al Rashdan; Al Tamari, Ali Olwan, Al Mardi. Sellami scheint auf eine flexible 4-3-3-Formation zu setzen, die sowohl offensive Power als auch defensive Stabilität vereint. Bei Elfmetern scheinen Al Tamari und Ali Olwan die designierten Schützen zu sein. Wer sie sich zutraut, kann mit diesen Spielern durchaus punkten.
Die WM bietet eine seltene Chance, ein Team aus dem Schatten zu entdecken. Jordanien ist mehr als nur ein WM-Teilnehmer – es ist die Verkörperung eines langen Weges voller Entbehrungen und Triumphe. Ob die „goldene Generation“ ihr Potenzial voll ausschöpfen kann? Das Turnier wird es zeigen.
