Jonas müller: dritte olympia-teilnahme und erste eindrücke von mailand

Jonas müller: dritte olympia-teilnahme und erste eindrücke von mailand

Jonas Müller, der erfahrene Verteidiger der Eisbären Berlin, steht vor seinen dritten Olympischen Winterspielen. Im exklusiven Interview mit TSV Pelkum Sportwelt spricht der 30-Jährige über seine ersten Eindrücke von den Bedingungen in Mailand, vergleicht sie mit seinen bisherigen Olympia-Erfahrungen in Pyeongchang 2018 und Peking 2022 und gibt Einblicke in seine Pläne abseits des Eises. Wir sprachen mit ihm direkt aus dem olympischen Dorf.

Anreise und erste eindrücke vom mailänder eis

„Die Anreise war gut organisiert,“ berichtet Müller. „Wir kamen mit dem Bus aus Bozen und haben uns im Dorf schnell eingelebt. Das erste Training war etwas ungewohnt, da das Eis kleiner ist als das, an das wir gewöhnt sind. Aber wir haben noch einige Tage Zeit, um uns anzupassen.“ Die Umstellung auf das kleinere Eis stellt eine Herausforderung dar, aber Müller ist zuversichtlich, dass das Team rechtzeitig zum ersten Spiel gegen Dänemark am Donnerstag bereit sein wird.

Vergleich mit anderen olympischen spielen

Vergleich mit anderen olympischen spielen

Dominik Kahun hatte bereits angemerkt, dass sich das Eis noch kleiner anfühle als erwartet. Müller bestätigt dies: „Ja, das stimmt. Es ist etwas kleiner als in Schwenningen, aber die Winkel in den Ecken sind auch anders. Man muss sich darauf einstellen, aber alle Mannschaften haben damit zu kämpfen.“

Unterschiede im olympischen dorf

Unterschiede im olympischen dorf

Im Vergleich zu Pyeongchang und Peking gibt es einige spürbare Unterschiede im Olympischen Dorf. „Es ist alles ein bisschen kompakter, nicht so weitläufig,“ erklärt Müller. „Aber das Dorf ist gut organisiert und die Zimmer sind solide. In Peking waren die Bedingungen aufgrund von Corona anders, wir hatten eine große Wohnung, jetzt teilen wir uns ein Doppelzimmer. Insgesamt ist alles sehr gut geworden.“

Olympia-flair und eröffnungsfeier

Spürt man bereits das besondere Olympia-Flair im Dorf? „Ja, definitiv,“ antwortet Müller. „Es sind schon viele Athleten da und die Stimmung ist gut. Es ist cool, die anderen Sportler zu sehen.“ Die Eröffnungsfeier, bei der Leon Draisaitl die deutsche Flagge trug, war ein besonderes Erlebnis: „Klar, besonders für Leon hat es mich gefreut, dass er die Fahne tragen durfte. Man sollte den Moment einfach genießen, wenn man ins Stadion einläuft. Da beginnt das Turnier richtig und man spürt das richtige Gefühl.“

Pläne abseits des eises

Neben dem Eishockey möchte Müller auch andere Sportarten in Mailand verfolgen. „Ich weiß noch nicht genau, wie unser Trainingsplan aussieht, aber wenn möglich, würde ich gerne Eisschnelllauf, Eiskunstlauf und Shorttrack anschauen. Das ist alles hier in Mailand und ich würde es gerne sehen.“

Deutsche eishockey-nationalmannschaft bei olympia

Mit Moritz Müller und Dominik Kahun bildet Jonas Müller das erfahrene Rückgrat der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft. Die Mannschaft ist bereit, bei den Olympischen Winterspielen in Mailand alles zu geben. Die Fans können gespannt sein!

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EishockeyDonnerstag gegen Dänemark