Johnson dominiert: doppelsieg in ibiza!

Moesha Johnson aus Australien hat bei der Copa del Mundo im offenen Wasser in Ibiza Geschichte geschrieben – und das mit beeindruckender Härte. Nach ihrem Sieg über 10 Kilometer ließ sie auch beim 3-Kilometer-Knockout-Sprint alle anderen hinter sich und sicherte sich damit die doppelte Krone. Ein Rennen, das mehr als nur Ausdauer verlangte, sondern vor allem explosive Geschwindigkeit auf kurzer Distanz.

Ein kampf gegen die elemente und die konkurrenz

Ein kampf gegen die elemente und die konkurrenz

Die Bedingungen in Ibiza waren alles andere als ideal. Trotz der freundlicheren Sonne im Vergleich zum Vortag kämpften die Athleten mit rauem Seegang und einer kühlen Wassertemperatur von nur 18,2 Grad Celsius. Besonders im ersten Qualifikationslauf, der die ibizenischen Gewässer eröffnete, waren die Bedingungen herausfordernd. Clara Martínez aus Spanien sicherte sich mit einer Zeit von 18:22.90 einen der begehrten ersten zehn Plätze, während Bettina Fabian mit 18:20.10 die Nase vorn hatte.

Der zweite Qualifikationslauf war noch anspruchsvoller. Hier gelang es María de Valdés mit einer Zeit von 18:17.00, sich für die Halbfinals zu qualifizieren. Ein herber Rückschlag für Angela Martínez, die am Vortag noch einen hervorragenden zweiten Platz über 10 Kilometer belegt hatte. Obwohl ihre Zeit von 18:22.60 in einem anderen Lauf zum Weiterkommen gereicht hätte, blieb ihr die Chance verwehrt.

Johnson zeigte von Beginn an ihre Klasse und qualifizierte sich mit einer beeindruckenden Zeit von 18:14.20 souverän für die nächste Runde. Die Halbfinals brachten dann ein weiteres Feuerwerk an Leistungen. Lea Boy aus Deutschland setzte sich mit einer Zeit von 12:22.50 vor Johnson (12:23.90) und Hansen (12:24.00) durch. Nur María de Valdés konnte mit ihrer Zeit von 12:24.00 das deutsche und australische Duo begleiten und schaffte es ebenfalls ins Finale.

Das Finale war dann ein Spektakel. Nach einer äußerst anstrengenden Halbfinalrunde stürzten sich die Top-Athletinnen in den Kampf um den Sieg. Johnson ließ erneut keine Zweifel aufkommen, siegte überlegen und festigte ihre Position als dominante Kraft im offenen Wassersport. María de Valdés kämpfte sich auf den achten Platz vor.

Die Ergebnisse sprechen für sich: Moesha Johnson (Australien) als klare Siegerin, gefolgt von Lea Boy (Deutschland) und Ichika Kajimoto (Japan) auf den Plätzen zwei und drei. Ein Rennen voller Dramatik und Höchstleistungen, das die Copa del Mundo im offenen Wasser in Ibiza zu einem unvergesslichen Ereignis macht.