Jódar schlägt de miñaur: madrids neue tennis-hoffnung stürmt ins achtelfinale!
Ein furioser Auftritt des 19-jährigen Jódar hat Tennis-Spanien in Aufruhr versetzt. Der Leganéser, dessen vollständiger Name noch im Schatten seiner Leistungen steht, hat am Freitag im Rahmen des Mutua Madrid Open Alex de Miñaur in einer beeindruckenden Vorstellung demontiert. Der Sieg markiert nicht nur seinen ersten Erfolg gegen einen Top-10-Spieler, sondern auch den 28. Erfolg in dieser Saison – mehr als Jannik Sinner.

Ein debüt im großen stil: jódar dominiert gegen de miñaur
Die Partie gegen den fünften Top-Seeds und Weltranglisten-Achten de Miñaur war von Anfang an einseitig. Jódar präsentierte sich in blendender Form und ließ dem Australier kaum eine Chance. Mit einem klaren 6:3 und 6:1 setzte er sich durch, womit die Kugel ihm deutlich besser lag. Die Zuschauer in der Caja Mágica feierten ihren heimischen Helden, der nun das Achtelfinale erreicht hat – sein bestes Ergebnis bei einem Masters 1000 Turnier bisher.
Die Aufmerksamkeiten auf Jódar nehmen zu. Selbst Jannik Sinner, aktuell die Nummer 1 der Welt, verfolgte das Spiel aufmerksam neben Darren Cahill. Die Absage von Carlos Alcaraz in Rom und Paris hat die Situation zusätzlich verschärft. Sinner scheint den jungen Spanier als ernstzunehmenden Konkurrenten zu betrachten. Es ist ein Signal an die gesamte Tenniswelt: Dieser Junge ist anders.
Sein Vater, ebenfalls namens Jódar, und der Teamarzt der Federación Española de Tenis, Ángel Ruiz Cotorro, bildeten das Trainerteam an der Seitenlinie. Die Anfeuerungsrufe von Jude Bellingham, der parallel in Sevilla gegen Betis spielte, blieben aus, aber am Sonntag erwartet man den englischen Fußballstar beim Duell gegen Joao Fonseca. Diese beiden, zusammen mit anderen aufstrebenden Talenten, könnten bald den etablierten 'Big Four' Konkurrenz machen.
Die Zahlen sprechen für sich: Jódar klettert im Ranking auf den virtuellen 36. Platz und ist nur noch vier Positionen von einem direkten Platz in der zweiten Runde der French Open entfernt. Ein weiteres Highlight: Mit seinen bisherigen Erfolgen hat er bereits die Millionengrenze bei den Preisgeldern überschritten. Der Vertrag mit Adidas (Bekleidung und Schuhe) und Head (Rackets) ist ein solider Grundstein, aber weitere lukrative Angebote dürften folgen. Er benötigt nun keine Wildcard mehr für die Teilnahme am nächsten Madrid Open.
Die Kontinuität seiner Leistungen macht ihn zu einer aufregenden neuen Kraft im spanischen Tennis. Es bleibt abzuwarten, ob er das Potenzial voll ausschöpfen kann, aber eines ist sicher: Der Name Jódar wird in den nächsten Jahren oft in den Schlagzeilen auftauchen.
