Jena kracht zum last-minute-sieg – und träumt vom aufstieg!
Die Luft im Ernst-Abbe-Sportfeld war zum Greifen nah, die Anspannung förmlich spürbar. Doch dann, in der vierten Minute der Nachspielzeit, platzte der Bann: Timon Burmeisters atemberaubender Dropkick bescherte dem FCC Jena den Sieg gegen Greifswald und hielt die Meisterschaftsoffensive am Leben. Ein Moment der Ekstase, der die Fans in einen Freudentaumel versetzte.

Die mentalität macht den unterschied
Trainer Volkan Uluc ließ seiner Freude freien Lauf. “Wir sind all-in gegangen”, jubelte er nach dem Spiel. “Es war ein Sieg des Willens und der Mentalität. Die Mannschaft hat gezeigt, was für eine unglaubliche Energie und Power in ihr steckt.” Der FCC Jena präsentierte sich als eine Einheit, die sich nach Rückstand nicht unterkriegen lässt und bis zum Schluss kämpft.
Doch der Sieg war hart erkämpft. Nach einem frühen Rückstand durch Ex-Jenaer Benyamina und einem vergebenen Elfmeter schien die Partie in eine negative Richtung zu laufen. Doch die Mannschaft um Kapitän Moritz Fritz gab nicht auf und erhöhte den Druck in der zweiten Hälfte. Burmeisters Treffer war die logische Konsequenz.
Die Tabelle lügt nicht: Mit diesem Sieg verkürzte der FCC den Rückstand auf Tabellenführer Lok Leipzig auf nur noch einen Punkt. Das Rennen um die Meisterschaft ist damit noch alles andere als entschieden. Die kommenden Aufgaben gegen den Halleschen FC und Rot-Weiß Erfurt werden zeigen, ob Jena den Schwung mitnehmen und den Aufstieg perfekt machen kann.
Und was sagt Matchwinner Burmeister zum entscheidenden Tor? “Das war die Belohnung für den Riesenaufwand, den wir betrieben haben”, strahlte er im MDR-Interview. Die Fans können sich auf weitere spannende Spiele freuen – ein Fußballmärchen scheint in Jena Wirklichkeit zu werden.
