Japan gegen schweden: wer sichert sich platz eins?

Dallas fiebert! Im AT&T Stadium wird heute entschieden, wer im letzten Gruppenspiel des WM-Turniers im Duell zwischen Japan und Schweden die Nase vorn hat. Beide Teams sind bereits für die K.o.-Runde qualifiziert, doch der Sieg entscheidet über die Position in der Gruppe F – und damit über den vermeintlich leichteren Weg im Achtelfinale.

Moriyasus japan vor taktischer hürde

Die Samurai-Elf von Teamchef Hajime Moriyasu präsentierte sich bisher in starker Verfassung. Das Unentschieden gegen die Niederlande (2:2) zeigte ihre spielerische Qualität, während der klare Sieg gegen Tunesien (4:0) ihre Effizienz belegte. Ein Fragezeichen steht hinter Takefusa Kubo, dessen Knieverletzung die Aufstellung des Offensivtalents gefährdet. Ob er fit genug ist, um zu spielen, ist derzeit unklar. Moriyasu dürfte jedoch an seinem bewährten 1-3-4-3-System festhalten, das Japan zu einem der aufregendsten Teams des Turniers macht.

Die Aufstellung von Japan könnte wie folgt aussehen: Zion Suzuki; Tsuyoshi Watanabe, Shōgo Taniguchi, Hiroki Itō; Ritsu Dōan, Kaishū Sano, Daichi Kamada, Keito Nakamura; Kōki Ogawa, Daizen Maeda, Ayase Ueda.

Potter analysiert niederlage und sucht lösungen

Potter analysiert niederlage und sucht lösungen

Schweden hingegen zeigte sich in den bisherigen Partien etwas weniger konstant. Der Sieg gegen Tunesien (5:1) ließ Hoffnung aufkeimen, doch die deutliche Niederlage gegen die Niederlande (1:5) sorgte für Ernüchterung. Teamchef Graham Potter, der aus Solihull stammt, zeigte sich nach dem Spiel zwar gelassen und betonte, aus der Pleite lernen zu wollen, doch die Notwendigkeit zur Veränderung ist offensichtlich. Es wird erwartet, dass Potter einige Rotationen vornimmt, um frischen Wind in die Mannschaft zu bringen und den Schwung zurückzugewinnen.

Die mögliche Aufstellung Schwedens sieht wie folgt aus: Kristoffer Nordfeldt; Alexander Bernhardsson, Isak Hien, Victor Lindelöf, Gustaf Lagerbielke, Gabriel Gudmundsson; Jesper Karlström, Benjamin Nygren, Yasin Ayari; Viktor Gyökeres, Alexander Isak.

Die Ausgangslage ist klar: Beide Mannschaften sind hungrig nach dem Sieg, um sich die vermeintlich bessere Position in der Gruppe zu sichern. Doch es ist Japan, das mit seiner spielerischen Flexibilität und dem starken Sturm derzeit leicht favorisiert wird. Die Fans dürfen ein spannendes und taktisch ausgefeiltes Spiel erwarten, in dem sich zwei Nationen um den Vorstoß ins Achtelfinale streiten. Am Ende wird es wohl auf die Details ankommen – und vielleicht auf die Form der einzelnen Spieler.