Jana walther: vom u19-em-triumph ins a-nationalteam!
Ein Wechselbad der Gefühle für Jana Walther: Nur wenige Monate nach dem Gewinn der U19-Europameisterschaft steht die 19-Jährige nun erstmals im Kader der deutschen A-Nationalmannschaft. Der Aufstieg ist rasant, die Ziele ambitioniert – und der Spaß soll dabei nicht zu kurz kommen.
Die junge rechtsaußen reißt es förmlich
Die gebürtige Oschatzerin, die seit ihrem zwölften Lebensjahr an der Eliteschule des Sports in Leipzig trainiert, hat in der Handball-Bundesliga mit dem HC Leipzig bereits Eindruck hinterlassen. Doch der Gewinn des EM-Titels mit der U19 im vergangenen Sommer, gefolgt vom Deutschen Meistertitel in der A-Jugend, katapultierten sie nun in den Fokus des Deutschen Handballbundes. Bundestrainer Markus Gaugisch nominierte sie für den Lehrgang im April, der mit zwei Länderspielen gegen Nordmazedonien und Belgien auf dem Programm steht.
»Einfach überwältigend«, beschreibt Jana Walther den Moment, als sie den Anruf erhielt. »Es ist natürlich ein Traum für jeden, für die A-Nationalmannschaft nominiert zu werden. Und dann auch noch die Chance zu bekommen, zwei Spiele zu bestreiten – das ist unglaublich.« Die junge Rechtsaußen will diesen Lehrgang nutzen, um »alles aufzusaugen – egal, ob gut oder schlecht«. Der Druck, perfekt sein zu müssen, stellt sie nicht in den Vordergrund. »Ich möchte einfach zeigen, was ich kann, und vor allem Spaß haben.«

Vom nachwuchstalent zur nationalspielerin
Walther blickt auf eine bemerkenswerte Karriere zurück. Neben den bereits erwähnten Erfolgen wurde sie im Vorjahr Deutsche Meisterin mit der B-Jugend des HC Leipzig und ist Teil des Elitekaders des DHB. Der Traum vom Aufstieg mit dem HC Leipzig in die Handball-Bundesliga ist weiterhin aktuell, ebenso die Vorbereitung auf die U20-Weltmeisterschaft im kommenden Sommer. Ihr langfristiges Ziel? In der Champions League zu spielen und sich fest im A-Nationalteam zu etablieren.
Die Nominierung von Jana Walther ist ein Beweis dafür, dass Talent und harte Arbeit sich auszahlen. Und wer weiß, vielleicht sehen wir schon bald ihre Treffer in der Champions League und bei Weltmeisterschaften. Die Zukunft gehört ihr – und dem deutschen Handball.
