Jacqueline pfeifer: olympia-hoffnung auf dem eiskanal

Dritter olympia-anlauf für jacqueline pfeifer

Die Skeleton-Athletin Jacqueline Pfeifer, geborene Lölling, steht vor ihrem dritten Start bei Olympischen Winterspielen. Bei den Spielen in Mailand und Cortina möchte sie erneut eine Medaille erkämpfen und an frühere Erfolge anknüpfen. Die 31-Jährige gilt als eine der Favoritinnen im Wettbewerb, der am 13. Februar stattfindet.

Erste erfolge und eine goldmedaille

Erste erfolge und eine goldmedaille

Pfeifers Karriere begann im Jahr 2014 mit einem fulminanten Start. Bei den Weltmeisterschaften in Winterberg gewann sie überraschend die Goldmedaille. Dieser Triumph legte den Grundstein für eine beeindruckende Karriere, die von zahlreichen weiteren Erfolgen geprägt ist. Sie sammelte im Laufe der Jahre Medaillen bei Welt- und Europameisterschaften und wurde zweimal Gesamtweltcup-Siegerin.

Silber in pyeongchang, enttäuschung in peking

Silber in pyeongchang, enttäuschung in peking

Bei den Olympischen Spielen 2018 in Pyeongchang konnte Pfeifer bereits eine Silbermedaille gewinnen. Vier Jahre später, bei den Spielen in Peking 2022, lief es jedoch nicht nach Plan. Sie belegte lediglich den achten Platz, was zu großer Enttäuschung und Selbstzweifeln führte. Sie dachte sogar über ein Karriereende nach.

Die rolle von tobias alt und das neue trainingskonzept

Die rolle von tobias alt und das neue trainingskonzept

Entscheidenden Anteil an Pfeifers Comeback hat Tobias Alt, ein Trainingswissenschaftler am Olympiastützpunkt. Er unterstützte sie bei der Analyse ihrer Leistungen und der Entwicklung eines gezielten Trainingsplans. Der Fokus lag dabei vor allem auf der Verbesserung der Startgeschwindigkeit, einem der wichtigsten Faktoren im Skeleton. Das Training umfasste die Optimierung des Sprunggelenks, der Hüftstellung, der Armhaltung und der allgemeinen Beweglichkeit.

Rückkehr an die weltspitze und weltcupsieg in cortina

Rückkehr an die weltspitze und weltcupsieg in cortina

Das intensive Training mit Tobias Alt zeigte schnell Früchte. Im November 2025 feierte Pfeifer nach fünf Jahren wieder einen Weltcupsieg – und das ausgerechnet auf der Olympiabahn in Cortina. Dieser Erfolg bestärkte sie in ihrem Vorhaben und gab ihr neues Selbstvertrauen für die bevorstehenden Olympischen Spiele.

Der wettkampfplan in mailand und cortina

Der wettkampfplan in mailand und cortina

Am 13. Februar um 16 Uhr beginnt für Jacqueline Pfeifer das olympische Rennen. In vier Läufen werden die Frauen um die Medaillen kämpfen. Zusätzlich steht am 15. Februar der Mixed-Team-Wettbewerb auf dem Programm, bei dem Frauen und Männer gemeinsam antreten. Pfeifer geht mit der Gewissheit an den Start, dass sie gut vorbereitet ist und alles geben wird, um ihren Traum von einer weiteren Medaille zu verwirklichen.

Ausblick und hoffnungen für die zukunft

Mit ihrer Erfahrung, ihrer Form und dem neu gewonnenen Selbstvertrauen ist Jacqueline Pfeifer eine ernstzunehmende Kandidatin für eine Medaille bei den Olympischen Winterspielen in Mailand und Cortina. Die Sportwelt und ihre Fans drücken ihr die Daumen und hoffen auf einen weiteren erfolgreichen Auftritt der deutschen Skeleton-Athletin.