Italienischer tennis-triumph: bertolucci schwärmt von der "gesundesten" generation!
Rom – Die italienische Tennislandschaft erlebt derzeit eine Renaissance, und das ist kein Zufall. Paolo Bertolucci, ehemaliger italienischer Tennisstar und heutiger Experte, sieht eine beispiellose Blütezeit des Sports im eigenen Land. Die jüngsten Erfolge, insbesondere im Foro Italico, lassen ihn begeistert verlauten: "Wir waren noch nie so fit!"
Sinner dominiert, popyrin chancenlos
Jannik Sinner demonstrierte einmal mehr seine Klasse. Gegen Popyrin, der zwar ein durchaus respektabler Spieler ist – er gewann vor zwei Jahren schließlich ein 1000er-Turnier in Montreal – hatte er keinerlei Mühe. Die Unterschiede im Niveau waren offensichtlich. Popyrin versuchte zwar, mit aggressivem Aufschlag und anschließenden Vorstößen zum Erfolg zu kommen, doch Sinner konterte mit seiner herausragenden Rückhandabwehr und ließ ihm kaum eine Chance. Es war, wie Bertolucci feststellt, eine Demonstration von Können und taktischer Überlegenheit.
Die entscheidende Szene war, als Popyrins Aufschlag nicht die nötige Präzision aufwies. Dann war der Australier schlichtweg machtlos gegen Sinner, dessen Rückhandabwehr eine Klasse für sich ist. Es war nicht so, dass Popyrin chancenlos war, aber er hatte gegen einen Spieler, der in Topform ist, keine Möglichkeit, ihn ernsthaft zu gefährden. Sinner spielt derzeit auf einem anderen Level, fast schon auf einem anderen Planeten.

Derbysensation und eine außergewöhnliche teamleistung
Nun trifft Sinner im Achtelfinale auf Andrea Pellegrino, eine echte Überraschung des Turniers. Doch das ist nur ein Teil der Geschichte. Die allgemeine Situation der italienischen Spieler ist schlichtweg außergewöhnlich. Während Pellegrino zweifellos herausragende Leistungen zeigt, sind die anderen italienischen Spieler ebenfalls in guter Form. In einem Turnier wie diesem, in dem viele Top-Spieler frühzeitig ausscheiden, eröffnen sich Chancen für viele. Und die italienischen Spieler, die zu den Top 20 der Welt gehören, müssen diese Chancen auch nutzen. Der frühe Aus von Mensik, Fils und Tiafoe hat die Tür für die Azzurri weiter geöffnet.
Cobolli hatte zwar Pech, aber die bisherigen Erfolge der italienischen Spieler sind keine Sensation, sondern das Ergebnis harter Arbeit und Talent. Vier italienische Spieler im Achtelfinale – das ist eine Leistung, die in der Geschichte des italienischen Tennissports ihresgleichen sucht. Es ist ein Beweis für die Qualität der italienischen Tennisakademie und die Leidenschaft, die in diesem Sport im Land herrscht.
Die kommenden Tage werden zeigen, ob die italienische Erfolgsgeschichte weitergeschrieben wird. Aber eines ist sicher: Die italienische Tennis-Mannschaft ist in hervorragender Verfassung und bereit, um große Erfolge zu kämpfen. Die Zukunft des italienischen Tennissports sieht rosiger aus denn je.
