Italienischer fußball-schock: buffon tritt nach wm-pleite zurück!

Ein Erdbeben erschüttert den italienischen Fußball: Nur wenige Stunden nachdem Verbandspräsident Gabriele Gravina seinen Rücktritt verkündete, folgt ihm nun auch Fußball-Legende Gianluigi Buffon aus dem Amt des Delegationsleiters der Nationalmannschaft. Der verpasste WM-Traum wiegt schwer – und fordert nun die Köpfe der Verantwortlichen.

Der schock nach dem spiel gegen bosnien

Die Entscheidung, zurückzutreten, sei ihm „in dem Moment nach dem Spiel gegen Bosnien gekommen“, so Buffon in einem emotionalen Statement auf Instagram. Die Tränen und der Schmerz, den er mit den Fans teilt, seien der Ausdruck einer tiefen Enttäuschung gewesen. Bereits am Dienstag habe er sich innerlich dazu entschlossen, diesen Schritt zu gehen, obwohl er um die Reaktionen gebeten wurde. „Man hat mich gebeten, noch etwas abzuwarten, damit alle die nötigen Überlegungen anstellen können“, erklärte der 48-Jährige.

Mehr als nur teamkoordinator: buffons vision

Mehr als nur teamkoordinator: buffons vision

Buffon, der seit August 2023 als Teamkoordinator agierte, hatte sich dieser Aufgabe mit großer Leidenschaft verschrieben. Er wollte nicht nur eine leitende Funktion übernehmen, sondern als „Bindeglied, als Vermittler und als Motor für Synergien zwischen den verschiedenen Jugendmannschaften“ fungieren. Er versuchte, „alle Bereiche im Blick zu haben“ und die Squadra Azzurra von Grund auf zu stärken. Doch das Hauptziel, Italien wieder zur Weltmeisterschaft zu führen, konnte er nicht erreichen.

Dankbarkeit trotz des scheiterns

Dankbarkeit trotz des scheiterns

„Das ist uns nicht gelungen“, räumte Buffon offen ein. Er wolle seinem Nachfolger nun „die Freiheit lassen, die Person auszuwählen, die er für die Besetzung meiner Rolle am besten geeignet hält.“ Trotz des schmerzhaften Ausgangs blickt er voller Dankbarkeit auf die intensive Erfahrung zurück. „Ich bin voller Dankbarkeit für das Privileg und die Lektionen, die mir diese Erfahrung – trotz ihres schmerzhaften Ausgangs – hinterlassen hat.“

Die Verbandsführung steht nun vor einer gewaltigen Aufgabe: Die Suche nach einem neuen Präsidenten und einem Delegationsleiter, die die italienische Fußballnationalmannschaft wieder in die Erfolgsspur führen können. Die Fans sind enttäuscht, aber die Hoffnung stirbt zuletzt – auch wenn der WM-Traum geplatzt ist.