Italienische fechterinnen dominieren: batini neue nummer 1 der welt!

Ein furioser Auftritt der italienischen Damen im Fechter-Sport! Nach dem Triumph in Shanghai hat Martina Batini die Weltrangliste im Florett erobert und damit für Aufsehen gesorgt. Die Carabinieri-Sportlerin sticht nun deutlich vor ihrer Teamkollegin Martina Favaretto hervor und setzt ein klares Zeichen für die Stärke des italienischen Fechtteams.

Überraschung in shanghai: kiefer muss sich geschlagen geben

Die Entscheidung fiel im Grand Prix von Shanghai, wo Batini ihren dritten Saisonsieg feierte. Dieser Erfolg katapultierte sie an die Spitze des internationalen Rankings, während die bis dato führende US-Amerikanerin Lee Kiefer nun den dritten Platz einnehmen muss. Ein Wechsel an der Spitze, der die Konkurrenz vor eine neue Herausforderung stellt.

Martina Favaretto, die selbst bereits für einige Wochen die Nummer 1 der Welt war, belegt nun den zweiten Platz. Ihre beeindruckende Saison, geprägt von drei weiteren Siegen in Palma de Maiorca, Kairo und Istanbul, unterstreicht die Tiefe des italienischen Kaders. Dazu zählen auch Anna Cristino (6.), Arianna Errigo (8.) und Alice Volpi (14.), die alle in den Top 16 der Weltrangliste geführt werden. Fünf italienische Fechterinnen gehören damit zu den weltbesten Sportlerinnen ihrer Disziplin – ein Beweis für die hervorragende Arbeit des Bundestrainers Simone Vanni.

Auch bei den männern herrscht aufbruchstimmung

Auch bei den männern herrscht aufbruchstimmung

Doch nicht nur bei den Damen gab es spannende Entwicklungen. Auch im Herren-Florett hat sich die Führungsspitze verändert. Der Russe Kirill Borodachev löste Ryan Choi (Hongkong) vom ersten Platz ab. Guillaume Bianchi gehört als bester italienischer Fechter zu den Top Ten, gefolgt von Filippo Macchi und Tommaso Marini. Tommaso Martini konnte sich mit einem Podestplatz in China sogar bis auf den 17. Rang vorarbeiten.

Während der Florett nun die Vorbereitungen auf die Europameisterschaften in Antony (Frankreich) und die Weltmeisterschaften in Hongkong intensiviert, stehen für die anderen Disziplinen im kommenden Wochenende die letzten Saisonstopps der Weltcup-Serie an: Die Säbelkämpfer reisen nach Kairo, die Säbelkämpferinnen nach Lima, die Degenfechter nach Saint-Maur und die Degenfechterinnen nach Bern. Die Saison neigt sich dem Ende zu, doch der italienische Fechtsport präsentiert sich in bestmöglicher Verfassung.

Die Leistung von Martina Batini, einer 37-jährigen Mutter und Ingenieurin, ist schlichtweg bemerkenswert. Drei Siege, ein zweiter Platz und nun die Weltranglistenführung – eine Saison, die in die Geschichte eingehen wird. Batini beweist eindrucksvoll, dass Alter keine Barriere für sportlichen Erfolg ist.