Irish open: dedoni triumphiert im high roller – azzurri dominieren!
Ein furioser Auftritt der italienischen Pokergemeinde beim Irish Open in Dublin! Während das Main Event für einige aufregende Momente sorgte, war es vor allem Giuseppe Dedoni, der mit seinem Sieg im High Roller für den entscheidenden italienischen Erfolg sorgte. Drei Azzurri schafften es ins Finale des Main Events, doch am Ende war es Dedonis Triumph, der die Schlagzeilen beherrschte.
Dramatik am main-event-tisch
Das Main Event des Irish Open zog erwartungsgemäß alle Blicke auf sich. Letztes Jahr fieberte man noch dem Auftritt von Umberto Ruggeri mit, der es bis ins Finale schaffte. In diesem Jahr waren es gleich drei italienische Spieler, die unter den letzten Neun standen, was die Hoffnungen auf einen italienischen Sieg gehörig anheizte. Narcis Nedelcu ging am Ende als Sieger hervor, nachdem ein Deal zwischen den Top Fünf ausgehandelt wurde. Donnini und Palandiuk mussten sich mit den Plätzen zwei und drei zufrieden geben.
Doch nicht nur das Main Event bot spannende Action. Auch in den Nebenturnieren waren zahlreiche italienische Spieler vertreten. Besonders hervorzuheben ist der Erfolg von Giuseppe Dedoni, der nach einer eher unspektakulären Reise durch die Turniere plötzlich zum strahlenden Sieger avancierte.
Alberto Parenti zeigte im Mini Irish eine starke Leistung und belegte den siebten Platz. Im Deaf Hugh Roller waren sogar zwei italienische Spieler im Finale vertreten: Giuseppe Berlinghieri sicherte sich den dritten Platz, während Giuseppe Di Girolamo den fünften Rang belegte. Auch Alessandro Giombetti konnte im America's Cup bis kurz vor das Ziel vordringen, bevor er knapp scheiterte. Andreas Goeller zeigte im Cuatro 8 max eine herausragende Performance und landete nur knapp hinter dem Podest.

Dedonis coup: ein triumph im high roller
Der eigentliche Knaller des Turniers war jedoch der Triumph von Giuseppe Dedoni im 2.750€ No Limit Hold'em High Roller 8-Max. Bei einem Buy-in von 2.750€ kämpften rund hundert Spieler um einen Anteil am Preispool von 288.000€, wobei die erste Prämie besonders attraktiv war. Dedoni zeigte nach dem Burst der Blase eine beeindruckende Vorstellung, sammelte Chips und vermied unnötige Risiken. Der finale Gegner, Ranno Sootla, war kein Unbekannter – er hatte bereits im High Roller der EPT Paris und im Super High Roller der Bahamas sein Können bewiesen. Doch Dedoni ließ sich nicht beeindrucken und setzte seine solide Spielweise konsequent fort, bis er den Titel und damit auch die Hoffnungslosigkeit der italienischen Delegation in Dublin rettete. Es ist bemerkenswert, dass Dedoni bereits vor einem Jahr beim 1.150 8-handed Event des Irish Open siegreich war – ein gutes Omen scheint ihm also zu eigen zu sein.
Die italienische Delegation konnte also trotz einiger knapp verfehlter Ziele einen großen Erfolg verbuchen. Giuseppe Dedonis Sieg im High Roller ist der verdiente Lohn für seine harte Arbeit und sein Können.
