Iran verpasst paralympics: krieg macht sichere reise unmöglich

Es ist eine der bittersten Meldungen dieser Paralympischen Winterspiele, noch bevor die Fackel überhaupt entzündet wurde: Iran wird in Mailand-Cortina 2026 nicht starten. Nicht wegen eines sportlichen Scheiterns, nicht wegen eines Regelverstoßes – sondern weil ein Krieg einem einzigen Athleten die Reise nach Norditalien unmöglich macht.

Ein athlet, keine route, zu viel gefahr

Ein athlet, keine route, zu viel gefahr

Der Skilangläufer Aboulfazl Khatibi Mianaei hätte seine dritten Paralympics bestreiten sollen. Nach Pyeongchang 2018 undPeking 2022 war er bereit, im Klassiksprint und über 10 km anzutreten. Stattdessen bleibt er zu Hause. Das Internationale Paralympische Komitee teilte mit, dass aufgrund des Konflikts im Nahen Osten keine sichere Reiseroute für die iranische Delegation gefunden werden konnte.

Das IPC und die Organisatoren von Mailand-Cortina 2026 haben monatelang hinter den Kulissen gearbeitet. Alternative Reisewege wurden geprüft, Optionen durchgespielt. Vergeblich. „Letztlich ist die Gefahr für das menschliche Leben zu groß