Iran trotzt geopolitischer turbulenzen: kader für die wm steht!
Trotz anhaltender Unsicherheiten und Visa-Problemen hat der iranische Fußballverband den Kader für die Weltmeisterschaft 2026 bekannt gegeben. Ein klares Signal an die Welt, dass der iranische Fußball seine Ambitionen nicht aufgibt – und ein Lichtblick für die Fans im Land.

Konzentration in tijuana: vorbereitung unter südamerikanischem himmel
Die Nationalmannschaft trifft sich in Tijuana, Mexiko, um sich intensiv auf den Turnierstart vorzubereiten. Am 16. Juni beginnt das Abenteuer gegen Neuseeland, einer Begegnung, die alles andere als ein Selbstläufer wird. Gruppe G verspricht Spannung pur: Neben Neuseeland und dem Titelverteidiger Belgien, muss sich der Iran auch dem wiedererstarkten Ägypten stellen. Eine schwere Nuss, aber die Mannschaft scheint bereit für die Herausforderung.
Mehdi Taremi, der Starstürmer von Olympiakos Piräus, bildet zweifellos den Kern der Offensive. Mit 16 Treffern und vier Vorlagen in 39 Spielen dieser Saison unter Trainer Mendilibar hat er seine außergewöhnliche Torjägerqualitäten erneut bewiesen. Seine Präsenz im Team ist enorm wichtig, nicht zuletzt, weil er einer der wenigen Spieler im Kader ist, der außerhalb Asiens aktiv ist. Doch er ist nicht allein. Ein starkes Kollektiv, bestehend aus erfahrenen Routiniers und jungen, hungrigen Talenten, steht ihm zur Seite.
Die Auswahl von Trainer Amir Hosseini ist eine Mischung aus etablierten Kräften und vielversprechenden Nachwuchskräften. Im Tor stehen Alireza Beiranvand, Hossein Hosseini und Payam Niazmand um die Position. Die Abwehrreihe wird von Shoja Khalilzadeh und Hossein Kanaani angeführt. Im Mittelfeld setzt man auf die Kreativität von Saman Ghoddos und Saeid Ezatolahi, während im Angriff neben Taremi auch Amirhossein Hosseinzadeh und Dennis Eckert für Torgefahr sorgen sollen. Ein besonderes Augenmerk gilt auch dem jungen Mohammad Mohebi, der bei Rostov aktuell sein Können unter Beweis stellt.
Die Reise nach Tijuana ist mehr als nur eine Vorbereitung auf die WM. Es ist ein Zeichen des Widerstands gegen die politischen Widrigkeiten und ein Beweis für die Leidenschaft und den unbändigen Willen der iranischen Fußballfans. Der Kader verkörpert die Hoffnung einer ganzen Nation – und das ist Motivation genug, um auf dem Platz alles zu geben.
