Iran klagt fifa an: reisebeschränkungen behindern wm-vorbereitung!

Ein Eklat um die WM-Teilnahme des Iran: Der iranische Fußballverband (FFI) hat sich bei der FIFA beschwert, da seine Nationalmannschaft bei der Einreise in die USA erhebliche Schwierigkeiten erlebt. Die Beschränkungen gefährden die Vorbereitung vor den entscheidenden Spielen.

Verzögerungen und ungleiche bedingungen

Verzögerungen und ungleiche bedingungen

Konkret geht es um die Anreise zu den Partien in den Vereinigten Staaten. Der FFI hatte beantragt, bereits zwei Tage vor dem Duell gegen Belgien am Sonntag in Los Angeles eintreffen zu können, um den Spielern ausreichend Zeit zur Akklimatisierung und Erholung zu gewähren. Dieser Wunsch wurde jedoch abgelehnt. Die FFI sieht darin eine Verletzung des Grundsatzes der Chancengleichheit und befürchtet eine Beeinträchtigung der technischen Vorbereitung.

Bereits bei der Begegnung in Neuseeland in der vergangenen Woche gab es ähnliche Probleme, als die US-Behörden die iranische Mannschaft nur einen Tag vor dem Spiel nach Amerika einreisen ließen. Die Situation eskaliert zunehmend, da der Verband zahlreiche Schwierigkeiten bei der Durchführung von Spielen in den USA beklagt. Ein deutliches Zeichen der Frustration ist die Entscheidung, das operative Zentrum des Teams während der WM in Tijuana, Mexiko, nahe der US-Grenze, eingerichtet zu haben.

Die logistischen und diplomatischen Hürden, die der FFI zugeschrieben werden, sind immens. Demnach erhielten fünfzehn Teammitglieder sowie mehrere Funktionäre und Mitarbeiter keine Einreiseerlaubnis in die USA. Darüber hinaus hatte der Verband vor Beginn der Weltmeisterschaft beschuldigt, die USA hätten ihm die für seine Anhänger vorgesehenen Tickets entzogen, um deren Anwesenheit bei den Spielen zu verhindern.

Für den Iran, der bereits zum vierten Mal in Folge an einer WM teilnimmt und insgesamt die siebte Teilnahme feiert, ist dies eine bittere Pille. Trotzdem hat es die Mannschaft bisher nie über die Vorrunde hinausgeschafft. Die aktuellen Probleme werfen jedoch ernsthafte Fragen nach der Fairness und dem reibungslosen Ablauf des Turniers auf. Die FIFA muss nun prüfen, ob die US-Behörden ihre Verpflichtungen einhalten und sicherstellen, dass alle Teams unter gleichen Bedingungen spielen können.