Inter-roma: neue beweise decken mögliches var-manöver auf!
Ein Schatten liegt weiterhin über dem Spiel Inter gegen Roma vom April 2025. Während die Mailänder Staatsanwaltschaft offiziell nicht in die fünf untersuchten Partien involviert ist, mehren sich die Hinweise auf eine mögliche Einflussnahme auf die Entscheidung des VAR. Es geht um den strittigen Kontakt zwischen Ndicka und Bisseck, der die Partie möglicherweise entscheidend beeinflusst hat.
Die umstrittene szene und die rolle des var
Im Fokus der Ermittlungen steht der Zweikampf in der Nachspielzeit, bei dem Bisseck im Strafraum zu Boden ging. Die Entscheidung des Schiedsrichterteams, auf eine Überprüfung im Video-Raum zu verzichten, wurde von vielen als Fehler kritisiert. Nun tauchen neue Details auf, die den Verdacht einer externen Beeinflussung verstärken.
Ein entscheidender Punkt ist die Veröffentlichung des Audio-Mitschnitts des Gesprächs zwischen Schiedsrichter Di Bello, dem VAR und dem Video Assistant Referee (VAR). Dieser Mitschnitt wurde erst Wochen später öffentlich gemacht und wirft zusätzliche Fragen auf. Es scheint, als ob die Var Room in Lissone erneut im Zentrum von Kontroversen steht.
Die Enthüllungen von Rocca: Ein Schrei nach Gerechtigkeit
Der ehemalige Mitarbeiter Rocca hat mit seiner Denunziation die Debatte neu entfacht. Er kritisiert die unterschiedliche Behandlung von ähnlichen Situationen in anderen Spielen, insbesondere in Udinese-Parma, wo Rocchi eine On-Field-Review initiierte. Rocca wirft dem Supervisor Gervasoni vor, den VAR nicht zur Überprüfung des Inter-Roma-Pfiffs aufgefordert zu haben, was laut Rocca die Inter zum Verlust der Meisterschaft geführt haben könnte.
Rocchi selbst erklärte in Dazn, dass Di Bello sich bei der Entscheidung nicht ausreichend auf den Beginn der Aktion konzentriert habe. „Ndicka hat sich dem Ball nicht angenommen, und für mich wäre es ein klarer Elfmeter gewesen. Eine On-Field-Review hätte hier Sinn gemacht.“
Der VAR Di Bello hingegen blieb bei seiner Einschätzung: „Die Geschwindigkeit war null. Bisseck fällt in dem Moment, in dem Ndicka ihn loslässt. Es gibt Arme um den Beckenbereich, aber als er ihn loslässt, geht er zu Boden. Check abgeschlossen.“

Ein geheimes signal?
Nun kommt ans Licht, dass es offenbar einen Konflikt innerhalb der VAR-Room gab. Laut Berichten soll der Video Assistant Referee (VAR) Marco Piccinini versucht haben, Di Bello auf den Foulspiel hinzuweisen, wurde aber von diesem abgewiesen. Die ominöse Aussage Di Bellos, „kümmer dich darum“, die an Piccinini gerichtet war, wirft ernsthafte Fragen auf. Hat Gervasoni Di Bello signalisiert, keinen Elfmeter zu geben?
Die Staatsanwaltschaft von Mailand steht nun vor der Aufgabe, zu klären, ob der Schiedsrichterentscheidung durch äußere Einflüsse manipuliert wurde. Die Vernehmungen der Schiedsrichter haben bereits einige Aufschlüsse geliefert, und das morgige Gespräch zwischen Gervasoni und der Staatsanwaltschaft könnte weitere Details ans Licht bringen.
Die Causa Inter-Roma ist noch lange nicht abgeschlossen. Die Frage, ob ein fairer Wettbewerb stattgefunden hat, bleibt vorerst unbeantwortet.
