Inter mailand rutscht weiter: der meistertraum schmilzt auf sechs zähler
Der Vorsprung schmilzt wie Schnee im April. Inter Mailand stolpert in Florenz über ein 1:1, bleibt zum dritten Mal in Serie ohne Sieg – und der Meister droht zu entgleiten.

Die lombarden verlieren den rhythmus
Francesco Esposito traf schon in der ersten Minute, doch Cher Ndour schoss den Tabellenführer mit seinem 77-Minuten-Ausgleich aus der Sicherheit. Die AC Florenz nahm Inter auseinander, ließ die Gäste laufen, bis der Glaube wankte. Eine Woche nach dem 0:0 gegen Neapel folgt das nächste Stottern – und die Rossoneri riechen Blut.
Beim AC Mailand sieht es indes anders aus. 3:2 gegen Turin, drei Punkte im Sack, nur noch sechs Zähler Rückstand. Die Scudetto-Angst hat Milano gewechselt: Vom Giuseppe Meazza nach San Siro. Yann Bisseck stand durch 90 Minuten, konnte das Tempo aber nicht aufrechterhalten; Robin Gosens auf der Gegenseite lief ebenfalls von Beginn an und zeigte, warum der BVB ihn einst holte.
Was bleibt, ist ein Trend. Inter traf in zwei der letzten drei Partien nur einmal – und kassierte in jedem Spiel. Trainer Simone Inzaghi ballte die Faust, verließ aber mit leeren Händen den Platz. Die Serie A ist keine Einbahnstraße mehr.
Die Saison ist noch lang, die Tabelle aber spricht ein klares Sprachrohr: Wer drei Mal hintereinander stolpert, baut den Gegner auf. AC Mailand fühlt sich. Inter Mailand fühlt Druck.
